LINKE

Zigtausende frieren – und unsere Medien spülen alles weich. Weil’s linker Terror war, nicht rechter.

Veröffentlicht am 4. Januar 20262 Min. Lesezeit393 Wörter

In Berlin sind 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe nach einem Anschlag auf die Energie-Infrastruktur ohne Strom. Ein Bekennerschreiben aus der linksextremen Szene wurde veröffentlicht, während die Medien entweder schweigen oder den Vorfall als technischen Defekt darstellen. Es wird hinterfragt, warum bei einem Verdacht auf einen rechtsextremen Täter anders reagiert würde und was diese Doppelmoral über den Zustand des Landes aussagt. Der Sprecher äußert dazu seine klare Meinung.

Video

Ein Stromausfall in Berlin, ausgelöst durch einen mutmaßlich vorsätzlich gelegten Brandsatz an einer Stromleitung, hat rund 45.000 Haushalte und etwa 2.200 Gewerbebetriebe von der Stromversorgung abgeschnitten. Nach Angaben mehrerer Medien wie der Berliner Zeitung, ntv, Stern, Die Presse, Heise Online, Die Zeit und PZ-News könnte die Reparatur bis Donnerstag dauern. Betroffene mussten teilweise evakuiert werden, in Turnhallen wurden Notunterkünfte eingerichtet.

Nach Angaben der Wirtschaftssenatorin und Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, handelt es sich um Brandstiftung. Ein Bekennerschreiben, das der Tat zugeordnet wird, soll aus dem linksextremen Spektrum stammen. Der Journalist Boris Reitschuster kritisierte in einem Video auf seinem Kanal reitschuster.de die mediale Berichterstattung über den Vorfall als unzureichend. Er verglich die Reaktion mit einem hypothetischen Szenario, in dem Rechtsextreme für einen solchen Anschlag verantwortlich wären, und vertrat die These, dass in diesem Fall eine wesentlich intensivere Berichterstattung sowie politische Reaktionen zu erwarten gewesen wären.

Vorwurf der Doppelmoral

Reitschuster monierte, dass in den Überschriften der genannten Medien weder die Begriffe „Terror“ noch „linksextrem“ auftauchten, sondern lediglich technische Aspekte wie die Dauer der Reparatur thematisiert würden. Einzig die österreichische Zeitung Die Presse habe in ihrer Überschrift erwähnt, dass Brandsätze ursächlich gewesen seien. Er warf den Medien vor, eine Art Doppelmoral zu praktizieren, bei der linksextreme Gewalttaten heruntergespielt und rechtsextreme Vorfälle im Vergleich dazu deutlich stärker skandalisiert würden.

Der Journalist ordnete den Vorfall in einen größeren Kontext ein und sprach von einer angeblich systematischen medialen Verzerrung der Wahrnehmung von politischem Extremismus in Deutschland. Er äußerte die Einschätzung, dass Deutschland gesellschaftlich und politisch nach links gerückt sei und verwies dabei auch auf ein Buch von Thilo Sarrazin. Zudem stellte er einen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland fest, wonach in Ostdeutschland eine größere Sensibilität gegenüber vermeintlicher medialer Manipulation bestehe.

Unabhängig von dieser Einordnung liegt nach derzeitigem Stand ein Bekennerschreiben vor, dessen Urheberschaft und Hintergründe Gegenstand weiterer Ermittlungen sind. Die betroffenen Behörden und Energieversorger arbeiten nach Medienberichten an der Wiederherstellung der Stromversorgung.

Video-Beschreibung

45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe im kalten Berlin ohne Strom – nach einem Anschlag auf die Energie-Infrastruktur. Ein Bekennerschreiben aus der linksextremen Szene taucht auf. Doch die Medien schweigen – oder tun so, als sei es ein technischer Defekt. Wäre der Täter von rechts gekommen, gäbe es Sondersendungen, Lichterketten und politischen Alarmismus. Warum diese Doppelmoral? Und was sagt sie über den Zustand unseres Landes? Ich spreche Klartext.

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Originalbeitrag von Boris Reitschuster

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