Die Morgenpost erzählt den Fall linke.de nur zur Hälfte: Richtig ist, daß die Partei „Die Linke" 2025 rechtliche Schritte gegen die Weiterleitung eingeleitet hat. Nicht erwähnt wird, wie diese Schritte ausgegangen sind.
Nämlich: Die Partei ist in beiden Instanzen gescheitert – erst vor dem Landgericht Köln (31 O 53/25), dann vor dem Oberlandesgericht Köln (15 W 25/25). Die Domain linke.de gehört seit rund dreißig Jahren einem Herrn Linke, und sie gehört ihm bis heute.
Auch die Nebenbemerkung stimmt nicht ganz: Die offizielle Seite der Partei heißt nicht „dielinke.de", sondern die-linke.de. Genau diese Unschärfe im Umgang mit dem eigenen Namen war einer der Gründe, weshalb die Partei vor Gericht unterlag.