LINKE

SPD Skandal bei Schweigeminute für Charlie Kirk!

Veröffentlicht am 11. September 20252 Min. Lesezeit476 Wörter

SPD-Politiker verweigern Schweigeminute für ermordeten Charlie Kirk im Bundestag oder zeigen respektloses Verhalten. Skandal um fehlende Anteilnahme und politische Instrumentalisierung eines Mordes.

Video

Nach der tödlichen Schussattacke auf den US-amerikanischen Aktivisten Charlie Kirk am 10. September 2025 in Utah sorgt der Umgang mit dem Vorfall im politischen und medialen Umfeld für Kontroversen. Kirk starb den Angaben zufolge rund zwei Stunden nach dem Angriff während einer Veranstaltung an einer Universität in einem nahegelegenen Krankenhaus. Die Veranstaltung wurde nach dem Vorfall abgebrochen, die Polizei eskortierte die Anwesenden vom Gelände.

Im Europaparlament kam es im Zusammenhang mit dem Fall zu einem Eklat. Parlamentspräsidentin Katarina Barley von der SPD lehnte im Plenum eine von einem Abgeordneten geforderte Schweigeminute für Charlie Kirk ab und ließ die Sitzung mit dem nächsten Tagesordnungspunkt fortsetzen. Der Abgeordnete, der die Schweigeminute eingefordert hatte, wurde daraufhin auf die Entscheidung der Präsidentin verwiesen. Die Ablehnung wird in dem Video als Zeichen mangelnder Bereitschaft zu einer überparteilichen Geste des Respekts kritisiert.

Reaktionen im Netz

Parallel dazu wird auf Social-Media-Beiträge verwiesen, in denen Nutzer aus dem linken Spektrum den Tod Kirks kommentierten. Der Instagram-Account „linksjugendhannover“ veröffentlichte einen Beitrag, in dem es hieß, mit einem gezielten Schuss sei „das Ende seiner rechtsradikalen, menschenverachtenden und ausbeuterischen Politik besiegelt“ worden. Kirk selbst hatte laut dem Beitrag in der Vergangenheit umstrittene Aussagen zu Waffengewalt getroffen, die in dem Instagram-Post mit der Tat in Verbindung gebracht wurden. Auch von anderen Accounts, unter anderem von Erik Uden, wurden nach der Tat Beiträge und Memes veröffentlicht, die den Vorfall kommentierten.

In den USA reagierte Präsident Donald Trump auf den Vorfall mit einer Videobotschaft, in der er ankündigte, gegen diese Form von Gewalt mit aller Härte des Gesetzes vorzugehen und den mutmaßlichen Täter zu ermitteln. Dieser befindet sich den Angaben zufolge weiterhin auf der Flucht. Der Gouverneur von Utah erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass im Bundesstaat die Todesstrafe gilt. Der Kommentator Michael Shellenberger griff den Fall zudem im Zusammenhang mit einem weiteren politischen Vorgang um den früheren Oberbürgermeisterkandidaten Joachim Paul (AfD) auf, der nach eigenen Angaben international Beachtung fand.

Gegenreaktionen und Konsequenzen

Nach Bekanntwerden einzelner Beiträge, die den Tod Kirks kommentierten, kam es zu Gegenreaktionen im Internet. Nutzer sammelten demnach entsprechende Beiträge und wandten sich an Arbeitgeber der Verfasser. In einem geschilderten Fall wurde eine Feuerwehrfrau aus dem Dienst suspendiert, nachdem sie sich öffentlich über den Tod Kirks geäußert hatte. Zudem wurde berichtet, dass ein Nutzer den Account des Kommentators „Elhotzo“ beim FBI gemeldet habe.

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