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Veröffentlicht am 6. August 20262 Min. Lesezeit334 Wörter

Kommentar von Clownswelt zu einem Beitrag von MONITOR

Video

Die ARD-Sendung „Monitor“ hat in einem Fernsehbeitrag über die AfD in Sachsen-Anhalt berichtet und dabei die Rolle von DDR-Nostalgie für den Erfolg der Partei im Osten Deutschlands thematisiert. Anlass war die anstehende Landtagswahl, bei der der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nach Umfragen Chancen auf eine starke Mehrheit hat. Der Beitrag verband Bilder von Trabant-Fahrzeugen und einem Simson-Mopedtreffen, das als Wahlkampfveranstaltung Siegmunds diente, mit Aussagen von AfD-Anhängern, die sich positiv an bestimmte Aspekte ihres Lebens in der DDR erinnern, etwa an mehr Sicherheit, Nachbarschaftlichkeit und weniger Zuwanderung.

In dem Beitrag wurde zudem ein Redeausschnitt des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke gezeigt, in dem dieser über innere Sicherheit, Bildung und Solidarität in der DDR sprach. Der YouTube-Kanal, der diesen Vorgang kommentierte, kritisierte, dass „Monitor“ diesen Ausschnitt ohne den vorangehenden Kontext gezeigt habe. Laut einer Überprüfung des vollständigen Redetranskripts hatte Höcke unmittelbar vor der zitierten Passage die DDR ausdrücklich als Diktatur bezeichnet und sich von deren Überwachungsapparat, dem Einparteiensystem und der Zensur distanziert. Der Kommentator wertete die Montage im Monitor-Beitrag daher als verzerrende Darstellung, die den Eindruck erwecke, Höcke habe die DDR unkritisch verklärt.

Der Monitor-Beitrag verwies zudem auf die Einschätzung des Verfassungsschutzes, wonach der AfD-Landesverband in Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextrem“ gilt. Diese Einordnung wurde in dem Kommentarvideo infrage gestellt; der Sprecher argumentierte, es handle sich um eine Behörde, die der jeweiligen Landesregierung unterstellt sei und deren Einschätzungen daher nicht als neutral zu betrachten seien. Diese Sichtweise steht im Gegensatz zur gängigen Praxis, wonach der Verfassungsschutz als unabhängige Behörde auf Basis rechtlicher Kriterien und gerichtlich überprüfter Verfahren solche Einstufungen vornimmt.

In dem Kommentarvideo wurde außerdem die Verwendung dramatischer Hintergrundmusik und suggestiver Fragestellungen im Monitor-Beitrag kritisiert, die aus Sicht des Sprechers eine bestimmte Deutung der gezeigten Szenen nahelegen sollten. Die unterschiedlichen Sichtweisen verdeutlichen eine anhaltende Debatte über die mediale Darstellung der AfD sowie über den Umgang mit DDR-Erinnerungen in Ostdeutschland, die in der öffentlichen Diskussion unterschiedlich bewertet werden.

Video-Beschreibung

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Clownie ist eine Kunstfigur, die Satirisch kommentiert. Beleidigungen sind grundlegend nicht ernst gemeint - Clownswelt

Originalbeitrag von Clownswelt

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