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Eilmeldung: Selenski lässt Treffen mit Putin in Moskau platzen!

Veröffentlicht am 19. August 20252 Min. Lesezeit364 Wörter

Wolodymyr Selenskyj sagt geplantes Treffen mit Putin in Moskau ab. Analyse der Frage, ob der ukrainische Präsident tatsächlich Frieden will oder ob Merz und von der Leyen als 'Friedensverhinderer' agieren.

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Nach einem Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist ein mögliches bilaterales Treffen zwischen Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorerst nicht zustande gekommen. Wie mit der Angelegenheit vertraute Quellen der Nachrichtenagentur AFP berichteten, schlug Putin während des Telefonats am Montag ein Treffen mit Selenskyj in Moskau vor. Selenskyj, der sich zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit europäischen Staats- und Regierungschefs im Weißen Haus aufhielt, habe dies laut der gleichen Quelle abgelehnt.

Das Telefonat fand während eines Gipfeltreffens in Washington statt, bei dem neben dem amerikanischen und dem ukrainischen Präsidenten auch mehrere europäische Staats- und Regierungschefs anwesend waren. Trump hatte zuvor bereits am Freitag seinen russischen Amtskollegen Putin getroffen und danach am Montag mit Selenskyj sowie den europäischen Vertretern im Weißen Haus verhandelt. Trump äußerte sich im Anschluss in einem Interview mit Fox News zu den Gesprächen und erklärte, er wolle zunächst ein Treffen zwischen Selenskyj und Putin ohne seine eigene Beteiligung ermöglichen. In einem zweiten Schritt könnte dann ein weiteres Treffen unter seiner Beteiligung folgen, um mögliche Vereinbarungen abzuschließen.

Aussagen zu Gebietsfragen

In dem Interview äußerte sich Trump auch zu möglichen Gebietsabtretungen im Rahmen eines Friedensabkommens. Auf die Frage einer Reporterin nach den Positionen europäischer Staatschefs zu diesem Thema sagte Trump sinngemäß, jeder könne sich zwar zurückhaltend äußern, doch die Ukraine werde ihr Leben zurückbekommen. Zudem betonte er, dass die ukrainischen Soldaten zwar tapfer gekämpft hätten, dies jedoch maßgeblich mit US-amerikanischer Ausrüstung, darunter Patriot-Raketensysteme, möglich gewesen sei. Ohne diese Unterstützung wäre die Ukraine einer nach seinen Worten deutlich größeren und militärisch überlegenen Nation nicht gewachsen gewesen.

Trump berichtete zudem von einem Gespräch mit einem nicht namentlich genannten europäischen Staatschef, der ein weiteres Treffen erst im kommenden Monat vorgeschlagen habe. Trump entgegnete demnach, dass bis dahin weitere 40.000 Menschen an der Front sterben könnten. Er verwies zudem auf die geografische Distanz zwischen den USA und Europa und äußerte, die europäischen Staaten müssten sich künftig stärker selbst um die Angelegenheit kümmern.

Die Aussichten auf eine baldige Einigung im Krieg in der Ukraine bleiben nach den jüngsten Entwicklungen ungewiss. Zahlreiche Meinungsverschiedenheiten zwischen den beteiligten Parteien bestehen weiterhin, insbesondere zur Frage möglicher Gebietsabtretungen und der Modalitäten eines direkten Treffens zwischen Selenskyj und Putin.

Originalbeitrag von Aktien mit Kopf

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