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RAMADAN: Pausenbrot HEIMLICH essen! Schulaufsicht eingeschaltet! Werden wir islamisiert?

Veröffentlicht am 9. März 20262 Min. Lesezeit307 Wörter

An deutschen Schulen entstehen Konflikte während des Ramadan: Muslimische Schüler sollen ihre fastenden Mitschüler dazu bringen, Pausenbrote heimlich zu essen. Schulen und Behörden schalten sich ein, um diese Drucksituationen zu klären.

An einer Gesamtschule in Kleve, Nordrhein-Westfalen, ist ein Vorfall aufgetreten, der eine Debatte über den Umgang mit religiösen Praktiken im Schulalltag ausgelöst hat. Nach Angaben einer Mutter gegenüber der Bild-Zeitung sollen muslimische Schüler ihre Tochter und deren Freundin aufgefordert haben, während des Ramadan zu fasten und ihr Pausenbrot wegzuwerfen. Eine Lehrerin habe daraufhin empfohlen, dass sich die Kinder beim Essen wegdrehen sollten, um die fastenden muslimischen Mitschüler nicht zu provozieren.

Die betroffene Mutter wandte sich über den schulinternen Messengerdienst an die Klassenlehrerin und äußerte ihr Unverständnis über diese Regelung. In der schriftlichen Korrespondenz, die der Bild-Zeitung vorliegen soll, erläuterte die Lehrerin, dass sowohl Trinken als auch Essen in den Pausen weiterhin erlaubt seien, jedoch sollten die nicht-fastenden Kinder nicht provozieren. Die Regel des Wegdrehens gelte für alle Kinder - sowohl für die Essenden als auch für die Fastenden.

Zusätzlich berichteten zwei Mütter, dass die Schule per Rundschreiben zum Iftar, dem gemeinsamen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang, eingeladen habe. In dem Brief hieß es, man wolle "dieses besondere Ereignis wieder in unserer Schule gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern feiern". Eine Weihnachtsfeier soll es an der Schule hingegen bislang nicht gegeben haben.

Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat auf Anfragen zu dem Vorfall reagiert und mitgeteilt, dass die geschilderten Vorwürfe ernst genommen würden. Der Sachverhalt müsse aufgeklärt werden, und die Schulaufsicht stehe bereits in Kontakt mit der Schule. Als Grundlage des Schullebens an allen Schulen in Nordrhein-Westfalen gelte ein respektvolles Miteinander.

Ähnliche Fälle sind bereits aus anderen deutschen Städten bekannt geworden. In Berlin etwa sollte eine Oberschule eine siebte Klasse zur Teilnahme an einem Fastenbrechen verpflichten, während christliche Feiertage dort nicht gefeiert werden. Auch aus Mönchengladbach wurde berichtet, dass muslimische Schüler untereinander Druck ausüben würden und teilweise auch christliche Schüler zum Fasten gedrängt werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft bestätigt, dass solche Probleme in verschiedenen Schulen auftreten.

Originalbeitrag von Boris von Morgenstern

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