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Der Horror von Belfast! Afrikaner versucht Kopf abzutrennen? Passanten greifen ein!

Veröffentlicht am 9. Juni 20262 Min. Lesezeit403 Wörter

Nach einem Messerangriff in Belfast, bei dem Umstehende den Angreifer vom Opfer wegzogen, wurde ein Mann wegen Verdachts auf versuchten Mord festgenommen. Nordirische Politiker verschiedener Parteien verurteilten die Tat und riefen zur Zurückhaltung bei der Verbreitung von Videoa

Video

Ein Mann ist nach einem Messerangriff auf offener Straße im Norden von Belfast wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen worden. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 22:30 Uhr Ortszeit auf der Kinnaird Avenue. Nach Angaben der BBC soll der mutmaßliche Angreifer, ein Mann, vermutlich somalischer Herkunft, versucht haben, sein Opfer mit einem Messer schwer zu verletzen. Umstehende griffen ein und zogen den Angreifer vom Opfer weg, bis die Polizei eintraf. Ein im Internet kursierendes Video zeigt mehrere Personen, darunter eine mit einem Wurfstock, die den mutmaßlichen Täter konfrontierten.

Das Opfer wurde nach Angaben des nordirischen Rettungsdienstes (NIAS), der um 22:39 Uhr einen Notruf erhielt, nach Erstversorgung vor Ort ins Royal Victoria Hospital gebracht. Zum Gesundheitszustand des Opfers machten die eingeblendeten offiziellen Stellen keine abschließenden Angaben.

Politiker verurteilen Tat scharf

Die nordirische Justizministerin Naomi Long lobte die „mutigen Menschen, die den Angreifer entwaffnet haben“, und bat die Öffentlichkeit, die „sehr drastischen Bilder und Videos des Angriffs“ nicht weiterzuverbreiten, da diese „zutiefst verstörend und traumatisierend“ seien. Der Vorsitzende der Democratic Unionist Party (DUP), Gavin Robinson, bezeichnete die Aufnahmen als „barbarisch“ und erklärte, jeder, der das Video gesehen habe, könne es „nicht mehr ungesehen machen“. Er betonte zugleich, es sei „unerlässlich, dass die Polizei sich klar zu dem Vorfall äußert“.

Der Sinn-Féin-Abgeordnete John Finucane nannte den Angriff „entsetzlich“. Die stellvertretende Ministerpräsidentin Emma Little-Pengelly sprach von einem „schockierenden und brutalen Gewaltakt“ und einer „Hasshandlung“, die „in unserer Gesellschaft keinen Platz“ habe. Der Vorsitzende der Ulster Unionist Party (UUP), Jon Burrows, erklärte, der Vorfall gehe „über jeden Angriff hinaus“, den er zuvor in Nordirland erlebt habe, und warnte davor, dass manche versuchen könnten, den Vorfall auszunutzen. Ron McDowell von der Traditional Unionist Voice (TUV) bezeichnete das kursierende Video als „eines der schrecklichsten“, das er je gesehen habe.

Appell an Bevölkerung

Die Belfast-Nord-Abgeordnete Nuala McAllister rief die Bevölkerung dazu auf, „die Polizei ihre Arbeit machen zu lassen“. Sie verwies darauf, dass frühere tödliche Messerangriffe meist „hinter verschlossenen Türen“ geschehen seien, während die Tatsache, dass dieser Vorfall auf Video festgehalten wurde, die Menschen zusätzlich schockiere. Ihre Gedanken gälten dem Opfer, der örtlichen Gemeinde und den Männern, die eingegriffen hätten. Der unabhängige Stadtrat Paul McCusker berichtete, einige Anwohner hätten den Vorfall beobachtet; eine Zeugin habe wegen des Schocks selbst medizinische Hilfe im Krankenhaus benötigt.

Der Sprecher des Videos kritisierte in seiner Kommentierung des Falls, dass deutsche Medien, insbesondere öffentlich-rechtliche Sender, bislang kaum über den Vorfall berichtet hätten, und zog Vergleiche zu anderen international bekannt gewordenen Gewalttaten.

Originalbeitrag von Morgenstern NEWS

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