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Karolin Kebekus unterbietet sich erneut selbst!

Veröffentlicht am 21. August 20252 Min. Lesezeit313 Wörter

Tim Kellner kritisiert Carolin Kebekus und ihre Show im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er bemängelt das Fehlen von Humor und die peinlichen Auftritte. Satirische Auseinandersetzung mit ÖRR-Comedy.

Video

Ein satirisches YouTube-Format hat sich in einer neuen Ausgabe kritisch mit einem Sketch der Fernsehsendung „Die Kebekus Show“ im ZDF auseinandergesetzt. In dem Beitrag wird ein Ausschnitt der Sendung gezeigt, in dem Komikerin Carolin Kebekus und eine Gästin einen Sketch mit dem Titel „Zimmerservice“ spielen, der von den Video-Machern als geschmacklos und auf niedrigem Niveau kritisiert wird. Der Sketch, in dem es um eine erotisch angehauchte Rollenspiel-Szene an einer Hotelrezeption geht, wird im Video mehrfach kommentiert und als Beispiel für ein aus Sicht der Macher gesunkenes Niveau öffentlich-rechtlicher Unterhaltungsformate dargestellt.

Neben der Kritik an der ZDF-Sendung greift das Video zahlreiche weitere tagesaktuelle Themen auf, die mit ironischem Unterton kommentiert werden. Dazu zählen eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von NIUS, wonach sich eine große Mehrheit der Befragten gegen eine Bundeswehr-Truppe in der Ukraine ausspricht, sowie Berichte über Kriminalitätsstatistiken, wonach fast jeder zweite Häftling in deutschen Gefängnissen ausländischer Herkunft sei. Auch eine Äußerung der ZDF-Moderatorin Dunja Hayali wird zitiert, die vor Klischees und einer verzerrten Wahrnehmung von Migranten in Deutschland gewarnt hatte.

Kommunalpolitik und Proteste

Weitere Themen des Videos sind eine abgesagte Wahlkampfveranstaltung der Grünen in Nordrhein-Westfalen, die nach Angaben der Videomacher storniert wurde, weil auch die AfD an der Diskussion hätte teilnehmen dürfen, sowie eine Auseinandersetzung um den AfD-Politiker Tino Chrupalla, der im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, den Staatsfinanzen und einer Oberbürgermeisterwahl zitiert wird. Zudem wird über eine Blockade des Müllermilch-Werks in Leppersdorf bei Dresden durch rund 60 Aktivisten berichtet, die laut Berichten gegen die Ausbeutung von Milchkühen protestierten und einen Umstieg auf pflanzliche Erzeugnisse forderten. Die Aktivisten kritisierten dabei auch die Nähe des Unternehmenschefs zur AfD.

Das Video enthält darüber hinaus Meldungen über wirtschaftliche Entwicklungen, etwa Stellenabbau bei einer Porsche-Batterietochter, die Schließung eines Kartoffelverarbeiters sowie das Ende einer bayerischen Traditionsmetzgerei nach fast 70 Jahren. Diese Meldungen werden ohne tiefere Einordnung aneinandergereiht und dienen im Rahmen des Formats vor allem der pointierten Kommentierung aktueller Nachrichtenlage.

Originalbeitrag von Tim Kellner

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