Der Komiker Nikolai Binner äußert sich in seinem Bühnenprogramm kritisch über die Antifa-Bewegung. Binner, der nach eigenen Angaben in der Nähe eines Antifa-Hauses wohnt, beschreibt seine Beobachtungen von Aktivisten in seinem Umfeld und stellt dabei Widersprüche in deren Verhalten fest.
Besonders kritisiert Binner die seiner Ansicht nach paradoxe Haltung mancher Aktivisten, die gegen Hass demonstrieren, dabei aber selbst aggressive Verhaltensweisen an den Tag legen würden. Als Beispiel führt er einen Aktivisten an, der einen "Gegen Hass"-Aufnäher trug, aber gleichzeitig gewaltbereite Aktionen befürworte. Ein weiterer Aktivist sei mit vier durchgestrichenen Kreuzen auf der Jacke aufgefallen, was Binner als ironisch empfindet.
Der Comedian hinterfragt auch die Glaubwürdigkeit von Personen, die behaupten, sie wären im historischen Widerstand aktiv gewesen. Er konfrontiert diese Aussage mit dem Verweis auf deren Teilnahme an harmlosen Internet-Trends und angeblich widersprüchlichen Äußerungen während der Corona-Pandemie. Binner stellt dabei die Authentizität des selbstproklamierten Widerstandsgeistes in Frage.
Abschließend wendet sich Binner gegen die seiner Meinung nach vereinfachende Logik, dass man Antifaschist sein müsse, um kein Faschist zu werden. Er argumentiert, dass es ausreiche, einfach kein Faschist zu sein, und verdeutlicht dies mit einer derben Analogie über Verdauungsprobleme.
Originalbeitrag von Nikolai Binner


