LINKE

Mit Uli: Nächster CDU-Bürgermeister gegen Brandmauer!

Veröffentlicht am 22. August 20262 Min. Lesezeit352 Wörter

Exclusiv: CDU-Bürgermeister trifft Siegmund

Video

Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat bei einem Wahlkampfauftritt in Bad Dürrenberg den dortigen CDU-Bürgermeister Christoph Schulze getroffen. Das Zusammentreffen wurde von einem Kamerateam begleitet und als Beleg dafür präsentiert, dass es auf kommunaler Ebene eine Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD gebe, die von der sogenannten Brandmauer der Bundes- und Landespartei abweiche.

Bei dem Termin, der mit einem Infostand der AfD am dortigen Gradierwerk verbunden war, äußerten sich mehrere Anwesende positiv über den Austausch zwischen Siegmund und dem Bürgermeister. Schulze wurde als jemand beschrieben, der erklärt habe, in seiner Kommune gebe es keine Brandmauer und man spreche mit der AfD ebenso wie mit anderen Parteien. Passanten und Unterstützer äußerten sich in dem Video zustimmend zu diesem Vorgehen und bezeichneten es als Ausdruck gelebter Demokratie.

Austausch mit Kommunalpolitikern

Siegmund erklärte, seine Partei suche im Vorfeld einer möglichen Regierungsübernahme das Gespräch mit Bürgermeistern im ganzen Land, um Informationen über Bedürfnisse und Probleme der Kommunen zu sammeln. Ziel sei es, im Falle einer Regierungsbeteiligung sofort handlungsfähig zu sein. Er betonte, dass er als Demokrat mit allen Akteuren sprechen wolle, die dazu bereit seien, unabhängig von deren Parteizugehörigkeit.

Angesprochen auf einen CDU-Bürgermeister, der zuvor 10.000 Euro an die AfD gespendet und dafür parteiintern Kritik erhalten hatte, äußerte sich Siegmund zurückhaltend zu innerparteilichen Bewertungen der CDU, bezeichnete die Spende jedoch als Motivation für seine Partei. Der Spender habe zugleich andere CDU-Mitglieder aufgerufen, AfD zu wählen, um den aktuellen Kurs der CDU zu beenden.

Sorge vor Überläufern

Auf die Frage nach Berichten, wonach die CDU nach der Wahl mögliche Überläufer aus der AfD mit Angeboten gewinnen könnte, äußerte Siegmund Bedenken. Er sprach von einem möglichen Szenario, bei dem nicht innere Überzeugung, sondern gezielte, möglicherweise geheimdienstlich gesteuerte Methoden eingesetzt werden könnten, um einen Regierungserfolg seiner Partei zu verhindern. Er betonte, seinen Kandidaten zu vertrauen, wolle dieses Risiko aber nicht ausschließen und setze deshalb auf eine möglichst deutliche Mehrheit bei der Wahl.

Video-Beschreibung

Erst die 10.000-Euro-Spende, jetzt der nächste Brandmauer-Riss: Christoph Schulze, CDU-Bürgermeister von Bad Dürrenberg, trifft Uli Siegmund zum Strategie-Gespräch. Wir sind exklusiv dabei!

COMPACT-TV ist für Sie gratis! Unterstützen Sie gerne unsere Arbeit:

Überweisung:

COMPACT Magazin GmbH

***

FOLGEN SIE COMPACT:

Originalbeitrag von COMPACT-TV

TeilenXWhatsAppFacebookLinkedIn

Ähnliche Artikel

Mein Mann, der (EX)-NEONAZI

Mein Mann, der (Ex)-Neonazi

Die sachsen-anhaltische Grünen-Politikerin Susan Sziborra-Seitlitz wurde erneut mit Vorwürfen konfrontiert, wonach ihr Ehemann David Seitlitz in den 1990er Jahren der rechtsextremen Szene um Quedlinburg angehört haben soll.

31. August 20262 Min. Lesezeit