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Die Initiative „Omas gegen Rechts“ ist am vergangenen Wochenende mit einer Demonstration in die öffentliche Diskussion geraten. Teilnehmerinnen protestierten dort mit choreografierten Tänzen und Gesangseinlagen gegen rechte Politik. Videos der Kundgebung verbreiteten sich im Internet und wurden vielfach kommentiert. Zu hören sind darauf Sprechchöre wie „Keiner wählt hier rechts“ sowie Parolen gegen das Asylrecht und für Menschenrechte.
Die NIUS-Autorin Larissa Fußer griff die Demonstration in einem satirischen Kommentar auf. Sie kritisierte die Form des Protests, insbesondere die tänzerischen und musikalischen Elemente, als überzogen und wenig überzeugend. In ihrem Beitrag zog sie einen Vergleich zu früheren Demonstrationen von „Fridays for Future“ und verwies darauf, dass die Aktivistin Luisa Neubauer inzwischen gemeinsam mit „Omas gegen Rechts“ auftrete. Das deute aus ihrer Sicht auf eine Verschmelzung verschiedener gesellschaftspolitischer Bewegungen hin.
Als Höhepunkt ihres Kommentars veröffentlichte Fußer eine selbst verfasste, satirisch überzeichnete Version des von den „Omas gegen Rechts“ gesungenen Liedes. Darin persiflierte sie typische Argumentationsmuster und Feindbilder, die sie den Teilnehmern der Bewegung zuschreibt, etwa Bezüge zu Migrationspolitik, dem Nahost-Konflikt und dem Vorwurf mangelnder Handlungsbereitschaft der Gesellschaft. Die Passage wurde als bewusst überspitzte Reaktion auf den Originalsong der Demonstranten präsentiert.
Die Initiative „Omas gegen Rechts“ positioniert sich nach eigenen Angaben gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Politik und setzt sich für Demokratie, Menschenrechte und gesellschaftliche Vielfalt ein. Die Organisation ist bundesweit mit lokalen Gruppen aktiv und nimmt regelmäßig an Demonstrationen gegen Rechtsextremismus teil.
Originalbeitrag von Apollo News


