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Kirk-Trauerfeier eine Nazi-Veranstaltung? Tagesschau & eine freie Journalistin durchleben Psychose

Veröffentlicht am 23. September 20251 Min. Lesezeit273 Wörter

Boris von Morgenstern analysiert absurde Berichterstattung: Tagesschau und eine freie Journalistin bezeichnen Charlie Kirks Trauerfeier als 'Nazi-Veranstaltung'. Kritik an der völlig aus dem Ruder gelaufenen Medienberichterstattung.

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Zehntausende Menschen haben in Arizona an einer Trauerfeier für den erschossenen Aktivisten Charlie Kirk teilgenommen. Nach Angaben der Tagesschau kamen die Besucher in ein Footballstadion in Glendale, um an den Gründer der Organisation Turning Point USA zu erinnern. Unter den Anwesenden waren zahlreiche Mitglieder der US-Regierung, darunter Präsident Donald Trump und Vizepräsident JD Vance, der Kirk laut Tagesschau-Berichterstattung als „großartigen amerikanischen Anführer“ bezeichnete. Auch Elon Musk war vor Ort.

Die Berichterstattung der Tagesschau bezeichnete Kirk in ihrer Wortwahl zunächst als „rechten Aktivisten“, in einem weiteren Artikel dann als „rechtsradikalen Aktivisten“. Die Teilnehmerzahlen der Veranstaltung werden unterschiedlich angegeben, mit Schätzungen zwischen 73.000 und 100.000 Besuchern.

Kritik an ZDF-Experte

In der Sendung von Markus Lanz war der ZDF-Journalist Elmar Theveßen als Experte zugeschaltet. Auf der Plattform X wurde kritisiert, Theveßen habe fälschlicherweise behauptet, Kirk habe die Steinigung von Homosexuellen befürwortet. Lanz habe diese Aussage in der Sendung später eingeräumt. Nutzer bemängelten, dass bislang kein offizieller Faktencheck des ZDF zu der Aussage erschienen sei.

Kritische Instagram-Berichterstattung

Parallel zur Trauerfeier veröffentlichte die Journalistin Sally Lisa Starken auf Instagram eine mehrteilige Story von ihrem Besuch der Veranstaltung. Darin beschrieb sie die Trauerfeier als politische Instrumentalisierung und verglich die Stimmung mit einem Kult. Sie kritisierte unter anderem, dass Besucher am Eingang zur Wählerregistrierung aufgefordert wurden, was sie angesichts der in den USA üblichen Registrierungspflicht für Wahlberechtigte als Hürde für bestimmte Bevölkerungsgruppen wertete. Starken, die nach eigenen Angaben als freie Journalistin unter anderem für den Deutschlandfunk tätig ist und ein Sachbuch über die AfD veröffentlicht hat, bezeichnete die Veranstaltung als Ausdruck einer autoritären, christlich-nationalistischen Massenbewegung.

Der mutmaßliche Todesschütze Kirks, Tyler Robinson, wird in Teilen der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung nach Angaben des Videos fälschlicherweise als „Taylor“ bezeichnet.

Originalbeitrag von Boris von Morgenstern

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