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Gießen-Krawalle: NIUS undercover bei der Antifa | NIUS Original

Veröffentlicht am 3. Dezember 20251 Min. Lesezeit248 Wörter

Am vergangenen Wochenende kam es in Gießen zu gewaltsamen Ausschreitungen während eines Parteitags der AfD, als etwa 25.000 linke Demonstranten die Stadt lahmlegten. Sie blockierten Autobahnen, Brücken und Zufahrten, um der AfD die Durchführung des Parteitags zu erschweren. NIUS-Reporter Marc Sierzputowski war undercover im Bus der Antifa und begleitete die Aktivisten nach Gießen.

Bei der Gründung der AfD-Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Gießen kam es am vergangenen Wochenende zu schweren Ausschreitungen zwischen Antifa-Aktivisten und der Polizei. Tausende Demonstranten reisten aus ganz Deutschland an, um die Veranstaltung zu blockieren. Nach Recherchen des Mediums NIUS fuhren rund 250 Busse mit Aktivisten nach Gießen.

Die Proteste begannen bereits in den frühen Morgenstunden, als Demonstranten mehrere Autobahnen und Zufahrtswege zur Messehalle blockierten. Aktivisten sprangen auf die Fahrbahn, hängten sich von Autobahnbrücken und trugen Baumstämme auf die Straße. Der für 10 Uhr geplante Parteitag konnte dadurch zunächst nicht stattfinden, da kaum AfD-Delegierte die Halle erreichen konnten.

Während der Proteste kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. AfD-Delegierte wurden in ihren Fahrzeugen attackiert und mussten teilweise von der Polizei geschützt werden. Der Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt erlitt bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung eine Nasenverletzung. Auch Kamerateams wurden angegriffen. Die Polizei stellte über 200 Identitäten fest und schrieb drei Anzeigen gegen Demonstrationsteilnehmer.

Der AfD-Parteitag konnte schließlich um kurz nach 12 Uhr beginnen. Jean Pascal Hom wurde mit über 90 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden der neuen Jugendorganisation gewählt, die sich "Generation Deutschland" nennt. Hom kritisierte die Berichterstattung etablierter Medien über die Gewaltexzesse und bezeichnete die Verhinderung einer demokratischen Parteigründung als fragwürdig.

Die Ereignisse zeigen die zunehmende Radikalisierung bei Protesten gegen AfD-Veranstaltungen. Da Parteien laut Parteiengesetz alle zwei Jahre einen Parteitag abhalten müssen, ist mit weiteren ähnlichen Demonstrationen zu rechnen. Die Antifa-Aktivisten hatten sich im Vorfeld in sogenannten "Aktionstrainings" auf die Blockaden vorbereitet und waren offenbar darauf eingestellt, Straftaten zu begehen.

Originalbeitrag von NIUS

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