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Franz Josef Strauß: Zeitlos aktuelle Reden

Veröffentlicht am 3. April 20251 Min. Lesezeit165 Wörter

Historische Reden des verstorbenen CSU-Politikers Franz Josef Strauß, deren Aussagen auch heute noch Relevanz besitzen. Betrachtung seiner Warnungen und Einschätzungen.

Video

In einer historischen Rede, die im Zusammenhang mit aktuellen Debatten über den Umgang mit Gewaltverbrechen erneut Verbreitung findet, beschreibt der frühere CSU-Politiker Franz Josef Strauß ein von ihm als „schauriges Ritual“ bezeichnetes Muster im öffentlichen und politischen Umgang mit schweren Straftaten.

Strauß gliedert dieses Muster in mehrere aufeinanderfolgende Phasen: Zunächst ereigne sich ein schreckliches Verbrechen. Darauf folgten Bestürzung und Empörung in Öffentlichkeit und Medien. In einem dritten Schritt würden Forderungen nach harten Maßnahmen laut. Anschließend kämen Warnungen vor einer Überreaktion, bevor in einer fünften Phase überhaupt nichts mehr geschehe. Am Ende stehe der Übergang zur Tagesordnung, also die Rückkehr zum politischen Alltag ohne konkrete Konsequenzen.

Das Video, das die Rede im Kontext von Hashtags zu Solingen und einem dortigen „Festival der Vielfalt“ zeigt, stellt damit einen Bezug zwischen der historischen Aussage von Strauß und aktuellen gesellschaftlichen Debatten über Sicherheit und den Umgang mit Gewalttaten in Deutschland her. Weitere inhaltliche Angaben zu Ort, Zeitpunkt oder Anlass der ursprünglichen Rede liegen aus dem vorliegenden Material nicht vor.

Originalbeitrag von Andreas Patzwahl

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