LINKE

Er hat getan was er konnte...

Veröffentlicht am 16. März 20262 Min. Lesezeit376 Wörter

Interview mit Jan van Aken, Co-Parteivorsitzender und Abgeordneter der Partei DIE LINKE

Video

Der Linken-Politiker Jan van Aken hat sich in einem Gespräch mit dem YouTuber Ben, Betreiber des Kanals „(ungescriptet)“, zu den Themen Migration und Kriminalität geäußert. Das Gespräch wird auf dem Kanal „Clownswelt“ kommentiert und mit Kriminalstatistiken sowie Medienberichten gegengeprüft.

In dem Gespräch verweist van Aken darauf, dass prominente Fälle von Gruppenvergewaltigungen, etwa im Umfeld von Jeffrey Epstein oder Ghislaine Maxwell, von weißen Männern begangen worden seien. Ein genereller Zusammenhang zwischen Migration und dem Phänomen Gruppenvergewaltigung sei daher nicht herzustellen. Der Kanal „Clownswelt“ hält dem eine kleine Anfrage aus Nordrhein-Westfalen entgegen, wonach unter den Tatverdächtigen bei Gruppenvergewaltigungen in dem Bundesland 84 ausländische Staatsbürger sowie 40 deutsche Staatsbürger mit ausländischem Namen und 31 deutsche Staatsbürger mit deutschem Namen verzeichnet worden seien.

Streit um Sicherheitsgefühl

Zum Thema islamistischer Terroranschläge argumentiert van Aken, dass eine vollständige Schließung der Grenzen Anschläge nicht verhindern könne, da Attentäter auch auf anderen Wegen ins Land gelangen könnten. Er verweist auf seine frühere Tätigkeit bei den Vereinten Nationen und die Zusammenarbeit mit Interpol. Der Kommentator des Videos widerspricht dieser Einschätzung unter Verweis auf eine Statistik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, wonach zwei Drittel der Verdächtigen und Täter islamistischer Anschläge in Deutschland Flüchtlinge seien. Als Gegenbeispiel wird Polen angeführt, das nach Angaben des Videos bislang keinen vollendeten islamistisch motivierten Anschlag verzeichnet habe und zugleich kaum Asylbewerber aus Ländern wie Syrien, Irak oder Afghanistan aufgenommen habe.

Van Aken erklärt zudem, das subjektive Unsicherheitsgefühl vieler Menschen sei nachvollziehbar, lasse sich aber nicht eindeutig auf einen gestiegenen Migrationsanteil zurückführen. Als Risikofaktor benennt er in erster Linie Männer allgemein, unabhängig von deren Herkunft, verweist zugleich aber darauf, dass seit 2015 nach Deutschland gekommene Männer in bestimmten Kriminalitätsstatistiken überrepräsentiert seien. Der Kommentator wirft van Aken vor, mit dieser Argumentation vom eigentlichen Thema abzulenken, und stellt eine Statistik zu polizeilich erfassten Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in Deutschland zwischen 2014 und 2024 vor, die seit 2015 einen deutlichen Anstieg zeigt.

Van Aken betont im Gespräch außerdem, dass auch die Linke keine Auflösung der Polizei fordere, sondern für die Sicherheit der Bevölkerung eintrete. Kriminalität sei jedoch nicht grundsätzlich mit Migration gleichzusetzen, da es sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund kriminelle Personen gebe.

Video-Beschreibung

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Clownie ist eine Kunstfigur, die Satirisch kommentiert. Beleidigungen sind grundlegend nicht ernst gemeint - Clownswelt

Originalbeitrag von Clownswelt

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