LINKE

Parteitag der Partei Die Linke in Halle

Veröffentlicht am 18. August 20261 Min. Lesezeit236 Wörter

Ein kurzer Ausschnitt vom Parteitag der Partei DIE LINKE in Halle.

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Beim Bundesparteitag der Partei Die Linke in Halle (Sachsen-Anhalt) hat sich die Delegierte Heinrich „Alexandra“ Hermann als Kandidatin für den Parteivorstand vorgestellt. Der Parteitag fand vom 18. bis 20. Oktober 2024 unter dem Motto „Bereit für ein gerechtes Morgen“ statt.

Hermann, die sich selbst als divers bezeichnet und ihren Zweitnamen als Rufnamen führt, begründete ihre Kandidatur mit dem Ziel, sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen. Sie verwies darauf, dass in der Bundesrepublik offiziell drei Geschlechter anerkannt seien, die Satzung der Partei in Paragraph 10 jedoch nur zwei Geschlechter kenne. Nach ihren Angaben sollten dazu in den folgenden Tagen des Parteitags entsprechende Anträge zur Abstimmung stehen.

Die Kandidatin hob hervor, dass Die Linke als feministische Partei bereits Regelungen zur Stärkung von Frauen in der Partei getroffen habe, etwa im Zugang zu Ämtern. Das dritte Geschlecht als, wie sie es nannte, „absolutes Minderheitengeschlecht“ werde dabei jedoch bislang zu wenig berücksichtigt. Sie kündigte an, sich im Falle einer Wahl in den Parteivorstand für eine Verbesserung dieser Situation einsetzen zu wollen.

Neben dem Thema Geschlechtergerechtigkeit nannte Hermann als weiteren Schwerpunkt ihres politischen Engagements den Umweltschutz. Sie sei aktuell als Delegierte der Ökologischen Plattform innerhalb der Partei aktiv und wolle diese Perspektive auch im Parteivorstand einbringen, um ökologische Aspekte stärker in Entscheidungen einzubeziehen. Beruflich arbeite sie als Softwareentwicklerin und sei in ihrem Unternehmen offiziell als divers eingestellt; auch diese Erfahrung könne sie nach eigenen Worten in ihre Arbeit für die Partei einbringen.

Originalbeitrag von Frank Lehmann

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