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Dm-Boss lässt sich nicht unterdrücken – Das musst du sehen

Veröffentlicht am 7. Dezember 20253 Min. Lesezeit675 Wörter

Der DM-Chef äußert sich in einer Reaktion auf einen ZDF-Auftritt bei Markus Lanz zu aktuellen Themen und vertritt dabei seine persönliche Position. Der Beitrag behandelt die Stellungnahme des Unternehmensführers zu Fragen, die ihn betreffen.

Video

Der Vorsitzende der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, hat sich in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ zu einer Debatte über Meinungsfreiheit und den Umgang mit der AfD geäußert. Anlass war eine öffentliche Diskussion, die entstand, nachdem Werner sich zuvor für einen offenen gesellschaftlichen Diskurs ausgesprochen hatte, der seiner Ansicht nach auch den Austausch mit Vertretern aller demokratisch gewählten Parteien einschließen sollte. Werner betonte, eine lebendige Demokratie benötige einen freimütigen, wohlwollenden und wahrhaftigen Diskurs. Sprechverbote oder der Ausschluss bestimmter Positionen aus der Debatte würden nach seiner Einschätzung denjenigen, die ausgeschlossen werden sollen, unangemessen viel Macht über den öffentlichen Diskurs verleihen.

Nach dieser Äußerung sei es laut Werner zu einer Welle kritischer Reaktionen gekommen. Er berichtete von einer großen Zahl von E-Mails, die teilweise dazu geführt hätten, dass interne Kommunikationssysteme des Unternehmens belastet wurden. In den Nachrichten sei ihm demnach nahegelegt worden, öffentlich zu erklären, dass dm aus dem Verband der Familienunternehmer austrete und sich gegen die AfD positioniere. Werner erklärte, das Unternehmen sei zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Verband ausgetreten gewesen, dies sei jedoch nicht der Grund gewesen, dem Druck nachzugeben. Er kritisierte das Vorgehen der Organisation, die hinter den Nachrichten stand, als eine Form der öffentlichen Bloßstellung und äußerte, eine solche Organisation verfüge über keine demokratische Legitimation, um Unternehmen zu bestimmten öffentlichen Bekenntnissen zu zwingen.

In der Sendung wurde zudem die Frage diskutiert, wie Unternehmer mit kommunalen Funktionsträgern unterschiedlicher Parteien umgehen sollten, etwa im Rahmen von Investitionsentscheidungen. Werner erklärte, es gehe dabei nicht um den Kontakt zu einer Partei, sondern um die Zusammenarbeit mit Amtsträgern in der Exekutive, etwa Landräten. Auch wenn ein Amtsträger der AfD angehöre, sei eine sachliche Auseinandersetzung notwendig, sofern dieser seine Aufgaben im Sinne der Bürger erfülle.

In der Diskussionsrunde äußerte sich auch ein Vertreter der Grünen kritisch zur AfD. Er wies auf Einschätzungen hin, wonach Teile der Partei nach juristischer Bewertung als rechtsextrem gelten, und äußerte Sorge vor einer möglichen Machtübernahme durch die Partei. Als Vergleichsbeispiele nannte er die politischen Entwicklungen in Ungarn und den USA, wo nach seiner Darstellung Presse- und Meinungsfreiheit sowie demokratische Verfahren zunehmend eingeschränkt würden. Die Diskussion verdeutlichte unterschiedliche Positionen zum Umgang mit der AfD in Wirtschaft und Politik sowie zur Frage, wie weit gesellschaftlicher Dialog mit allen politischen Kräften reichen sollte.

Video-Beschreibung

Reaktion auf Quelle:Markus Lanz ZDF 4.12.25 im Sinne des Zitatrechts handelt sich um eine eigene Meinung und Kunstfreiheit. - Es handelt sich um ein eigenständiges Werk und eine Reaktion - Es handelt sich hierbei um eine Reaktion im Sinne des § 51 UrhG (Zitatrecht) und/oder um eine Nutzung nach dem Prinzip des „Fair Use“ gemäß US-amerikanischem Urheberrecht.

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Originalbeitrag von TagesEcho

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