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Die Märchen-Reporter: Polizei-Video entlarvt, wie der Spiegel wirklich arbeitet | Ar!, 18.12.2025

Veröffentlicht am 18. Dezember 20253 Min. Lesezeit551 Wörter

Der Beitrag von AR! wirft dem Spiegel-Reporter jonah lemm nius vor, einen Vorfall bei einem High-School-Footballspiel in Louisiana verzerrt dargestellt zu haben.

Video

Der Nachrichtensender AR! hat in einem Beitrag Vorwürfe gegen eine Reportage des Nachrichtenmagazins Spiegel erhoben, die sich mit Abschiebungen unter der Regierung von US-Präsident Donald Trump befasst. Im Mittelpunkt steht ein Artikel des Spiegel-Reporters Jonathan Lem über einen Anwalt in den Südstaaten der USA, der gegen Abschiebemaßnahmen vorgeht. Im Rahmen seiner Recherche besuchte der Reporter demnach ein High-School-Footballspiel in der Kleinstadt Winnfield im US-Bundesstaat Louisiana.

Nach Angaben von AR! filmte der Reporter dort unter anderem minderjährige Cheerleaderinnen und fuhr am folgenden Abend am Wohnhaus eines der Mädchen vorbei. Dies habe bei Anwohnern Misstrauen ausgelöst, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde. AR! beruft sich auf Bodycam-Aufnahmen der eingesetzten Polizeibeamten, die in den USA öffentlich zugänglich seien und von einer Kollegin des Senders beschafft und ausgewertet wurden.

Der Sender wirft dem Spiegel-Reporter vor, den Vorfall in seiner veröffentlichten Reportage anders dargestellt zu haben, als er sich den Videoaufnahmen zufolge zugetragen habe. So sei etwa eine Passage, in der ein Polizist laut Reportage von Sorgen wegen Kinderhandel gesprochen und der Reporter dies mit einem Verweis auf den Sender Fox News kommentiert habe, in einem Kontext wiedergegeben worden, der die Besorgnis der Anwohner ins Lächerliche ziehe. Laut AR! zeigen die Aufnahmen zudem, dass die Polizeibeamten dem Reporter gegenüber freundlich aufgetreten seien, ihm Unterstützung und Schutz angeboten sowie Hinweise für einen besseren Umgang mit der örtlichen Bevölkerung gegeben hätten – Aspekte, die in der veröffentlichten Version der Reportage nach Darstellung von AR! nicht oder nur unvollständig auftauchten.

Der Sender ordnet den Fall in eine grundsätzliche Kritik an der Berichterstattung des Spiegel über die USA und die Regierung Trump ein und verweist dabei unter anderem auf einen aktuellen Titel des Magazins, der Trump und den russischen Präsidenten Wladimir Putin gemeinsam zeigte. Der Spiegel selbst äußerte sich in dem Beitrag nicht zu den erhobenen Vorwürfen; eine Stellungnahme des Magazins oder des betroffenen Reporters liegt nach den vorliegenden Informationen nicht vor.

Video-Beschreibung

Der Spiegel gilt als Flaggschiff des deutschen Journalismus, doch in Wahrheit ist er die Heimat der poetischsten Lügen und perfidesten Erfindungen in der deutschen Medienlandschaft. Der Skandal um den Märchenerzähler Claas Relotius war kein Einzelfall, sondern Symptom: Beim Spiegel wird alles als wahr akzeptiert, was schön klingt, elegant formuliert ist und perfekt ins linke Weltbild passt.

Früher lautete das Motto des Spiegel „Sagen, was ist“. Heute müsste es heißen: „Sagen, wie wir’s gern hätten.“

Nichts verabscheut der Spiegel mehr als das Amerika unter Donald Trump und dessen Wähler. Wer sich ausschließlich über den Spiegel über die USA informiert, hält das Land für ein düsteres Neandertal voller Rassisten und Fanatiker, in dem nur ein paar mutige Intellektuelle an Universitäten gegen die drohende Diktatur ankämpfen.

Normalerweise hinterlassen Spiegel-Reporter keine Spuren, erzählen Geschichten aus einer Welt, die es so nicht gibt – Gute sprechen wie Robert Redford, Böse wie Bond-Schurken oder grunzende Waldbewohner. Beweisen lässt sich das selten. Bis jetzt. In einer aktuellen Reportage mit dem Titel „Wie ein Anwalt in den Südstaaten gegen Trumps Abschiebemaschine kämpft“ zeichnet Autor Jonah Lemm das übliche Klischeebild: Illegale Migranten und Anwalt gut, Südstaatler dumm, paranoid und rassistisch. Lemm selbst gerät angeblich in Gefahr, weil böse Trump-Fans ihn aus einer Kleinstadt vertreiben. Doch Videoaufnahmen der Polizei, die NIUS vorliegen, beweisen: Die Geschichte ist gefälscht.

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Originalbeitrag von Achtung, Reichelt!

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