
Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) hat nach rechtlichen Schritten des Unternehmers Elon Musk eine Moderation aus der Sendung „ZDF heute live“ entfernt. Hintergrund ist ein Beitrag vom 12. August, in dem im Zusammenhang mit gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast behauptet wurde, Musk habe zusammen mit dem britischen Aktivisten Tommy Robinson zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Musk kündigte daraufhin über die Plattform X rechtliche Schritte gegen den Sender an und bezeichnete die Darstellung als unwahr. Unterstützung erhielt er dabei unter anderem von der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel, die eine Entschuldigung forderte.
Auslöser der Berichterstattung war ein Gewaltverbrechen in Belfast, bei dem ein aus dem Sudan stammender Mann einem Europäer mit einem Messer schwere Verletzungen zufügte. Musk hatte im Anschluss auf X zu „wiederholtem und lautem Protest“ aufgerufen, ohne dabei explizit zur Verfolgung von Migranten aufzurufen. Der von Musk beauftragte Medienrechtsanwalt Joachim Steinhöfel bezeichnete die ZDF-Darstellung als unbelegte und schwerwiegende Unterstellung und kündigte an, weitere frühere Berichterstattung über Musk rechtlich prüfen zu lassen. Das ZDF reagierte auf eine strafbewehrte Unterlassungserklärung, indem es die betreffende Moderation aus der Sendung entfernte; eine ausführliche öffentliche Stellungnahme des Senders blieb zunächst aus.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Kontroversen um Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Sender ein. So musste der ARD-Journalist Elmar Theveßen frühere Aussagen zu dem in den USA erschossenen Aktivisten Charlie Kirk korrigieren, wonach dieser angeblich zur Steinigung Homosexueller aufgerufen habe. Auch die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali geriet nach einer Einordnung zur Ermordung Kirks in die Kritik, wurde jedoch von der damaligen Sender-Leitung unter Intendant Norbert Himmler verteidigt. Kritische Stimmen kamen dabei auch aus den eigenen Reihen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Ein NDR-Redakteur äußerte sich öffentlich ablehnend zu einer umstrittenen Moderation in der Sendung „Hart aber fair“, in der ein Moderator die Nationalität mutmaßlicher Straftäter relativierend kommentiert hatte.
Video-Beschreibung
Sieg gegen das GEZ-Lügensystem! Mit Falschbehauptungen wollte das ZDF Stimmung gegen Patrioten und auch gegen Elon Musk machen - doch letzterer hat die Mittel sich juristisch zu wehren und tut das mit großem Erfolg. Welche weiteren Niederlagen die Mainstreammedien nun erleben müssen und wie die Reaktionen darauf ausfallen, verraten Ihnen Dr. Stephanie Elsässer und Paul Klemm.
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