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Der gefährlichste Mann Deutschlands: Ulrich Siegmund

Veröffentlicht am 15. August 20263 Min. Lesezeit670 Wörter

Gast: Ulrich Siegmund Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre. Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann

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Der AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat sich in einem Podcast-Gespräch zu seiner politischen Arbeit, dem Umgang mit Kritikern und seinen Ambitionen als möglicher Ministerpräsidentenkandidat geäußert. Anlass des Gesprächs war ursprünglich ein geplantes Streitgespräch mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Sven Schulze von der CDU, das laut Angaben des Moderators von dessen Büro abgesagt wurde. Schulze habe mitteilen lassen, für ein solches Duell nicht zur Verfügung zu stehen, weshalb das Gespräch stattdessen allein mit Siegmund geführt wurde.

Siegmund äußerte sich zu seiner wachsenden Bekanntheit in sozialen Medien, in denen er nach eigenen Angaben deutlich mehr Reichweite als Schulze erzielt. Er beschrieb seine aktuelle Sicherheitslage als angespannt, aber die persönliche Resonanz im Alltag als überwiegend positiv. Er sprach von einem Verhältnis von etwa 500 bis 800 positiven Reaktionen auf eine negative Reaktion im öffentlichen Raum und wertete dies als Bestätigung seines politischen Kurses.

Kritik an Gegnern und Medien

Auf die wiederholt an ihn gerichtete Frage, ob er Verständnis für Menschen habe, die Angst vor ihm hätten, entgegnete Siegmund, dass die eigentliche Sorge vieler Kritiker dem Verlust von institutioneller Förderung, Stellen, Einfluss und Geld gelte. Er wies Vorwürfe zurück, seine Partei wolle etwa die Schulpflicht oder Inklusion abschaffen oder Frauen in traditionelle Rollen zurückdrängen. Solche Zuschreibungen bezeichnete er als unbegründet und Teil einer aus seiner Sicht unfairen politischen Auseinandersetzung, in der mit Emotionen statt mit Sachargumenten gearbeitet werde.

Er schilderte zudem, bei Wahlkampfveranstaltungen aktiv das Gespräch mit Gegendemonstranten zu suchen, sich vorzustellen und nach den Gründen für den Protest zu fragen. Dabei erlebe er häufig, dass ihm wiederkehrende, aus seiner Sicht nicht differenzierte Vorwürfe entgegengebracht würden. Er plädierte für einen respektvollen Umgang trotz politischer Differenzen und sprach sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt aus.

Einschätzung zur politischen Stimmung

Siegmund geht davon aus, dass sich die gesellschaftliche Polarisierung eher noch verschärfen werde, unter anderem wegen zunehmender Emotionalisierung und aus seiner Sicht verbreiteter Desinformation. Er verwies auf Wahlerfolge seiner Partei in Sachsen-Anhalt sowie auf Umfragewerte in Mecklenburg-Vorpommern und auf Bundesebene, die die AfD demnach als stärkste Kraft ausweisen. Zudem kündigte er an, im Falle einer Regierungsbeteiligung eine Taskforce zur rechtsstaatlichen Durchsetzung von Maßnahmen einrichten zu wollen, betonte dabei aber, sich stets an rechtsstaatliche Prinzipien zu halten.

Video-Beschreibung

Gast: Ulrich Siegmund

Ulrich Siegmund ist nicht nur Anwärter auf den Posten des Landeschefs in Sachsen-Anhalt, er ist zudem das, was man als charismatisch, charmant und smart bezeichnen könnte, wenn man ihm wohl gesonnen wäre.

Aber manche halten den Spitzenkandidaten der AfD für den falschen Mann. Vom Verfassungsschutz als gesichert-rechtsextrem eingestuft und eine Gefahr für Demokratie und innere Sicherheit.

Schenkt man der allgemeinen Berichterstattung über den 35-Jährigen Glauben, steht Siegmund für Fremdenfeindlichkeit, lehnt Queere ab und möchte Inklusion in Schulen und Alltag abschaffen.

Dennoch: Über 40% der Wahlberechtigten in Sachsen-Anhalt wollen ihn am 06.09.2026 als Sieger im Rennen um das Ministerpräsidentenamt sehen.

Grund genug, ihm zuzuhören, sollte man meinen.

Doch weil das in reichweitenstarken Medien weitestgehend nicht möglich zu sein scheint, habe ich das Gespräch mit Ulrich Siegmund gesucht. In fast 4 Stunden geht es um seinen Weg von der CDU zur AfD, um einen Angriff auf ihn beim Plakatieren, um seine Position zum Thema Remigration und natürlich um seine Pläne für die ersten 100 Tage im Amt des MP - falls er es schafft.

Leider ist es uns nicht gelungen, Sven Schulze von einem gemeinsamen Gespräch zu dritt zu überzeugen. Daher heißt es am 15.08.: Gute Erkenntnisse mit Ulrich Siegmund - {ungeskriptet}

KAPITEL:

00:00:00 - Intro

00:04:06 - Sicherheitslage und Reaktionen aus der Bevölkerung

00:13:02 - Warum CDU-Chef Schulze das TV-Duell verweigerte

00:19:49 - Hinter den Kulissen bei Markus Lanz

00:34:53 - Vom CDU-Mitglied zum AfD-Gründungsmitglied

00:55:57 - Einzug in den Landtag: Karriere, Duftfirma und Aufstieg

01:22:00 - Gewalt beim Plakatieren und das Potsdamer Treffen

02:08:00 - Remigration, Verfassungsschutz und Vetternwirtschaftsvorwurf

02:44:00 - Wahlausblick, Brandmauer und Landesmedienanstalt

03:55:05 - Eine letzte Frage

Ben:

Ulrich Siegmund:

Aufnahmedatum: 3. August 2026

{ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

Ich öffne Dir die Tür in die Welt von Menschen,

die Du sonst nicht treffen würdest.

Damit Du Dir Dein eigenes Bild machen kannst.

Neugierig. Wahrhaftig. {ungeskriptet}.

Originalbeitrag von {ungeskriptet} by Ben

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