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Böhmermann doxxt Clownswelt-Betreiber

Veröffentlicht am 11. Mai 20251 Min. Lesezeit234 Wörter

Der Betreiber von Clownswelt berichtet, wie Jan Böhmermann seine Identität öffentlich gemacht hat. Diskussion über Doxing, Meinungsfreiheit und den Streisand-Effekt.

Satiriker Jan Böhmermann hat in seiner ZDF-Sendung den Betreiber des YouTube-Kanals "Clownswelt" mit dessen echtem Namen öffentlich gemacht und als "rechtsextrem" bezeichnet. Der anonyme YouTuber, der nach eigenen Angaben über 227.000 Abonnenten hat, reagierte mit einem Video auf das sogenannte "Doxxing" und warf Böhmermann sowie der Zeitung vor, ihn mit "Stasi-Methoden" zu verfolgen.

Der Clownswelt-Betreiber schildert detailliert, wie Journalisten der Zeit und des ZDF Magazin Royale seine Privatsphäre ausforscht hätten. Demnach erhielt er mehrere Anrufe unter seiner Privatnummer, wobei sich Personen als Vertreter einer Influencer-Agentur oder als interessierte Journalisten ausgaben. Besonders kritisiert er, dass die Rechercheure bei seiner Familie vorstellig wurden und Kontakt zu seinem privaten Umfeld aufnahmen, was zum Ausschluss aus seiner Band geführt habe.

In seinem Reaktionsvideo bezeichnet der YouTuber Böhmermanns Vorgehen als "inquisitorisch" und wirft dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor, wie ein "Pranger" zu funktionieren. Er behauptet, dass es den Journalisten nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit seinen Argumenten gehe, sondern darum, sein Privatleben zu zerstören und ihn zum Schweigen zu bringen. Dabei verweist er auf die vielen negativen Reaktionen unter Böhmermanns Beitrag als Beleg für seine Position.

Der Clownswelt-Betreiber kündigt an, seine Arbeit trotz der Veröffentlichung seiner Identität fortzusetzen. Er gibt an, seit Böhmermanns Sendung etwa 7.000 neue Abonnenten gewonnen zu haben, was er als "Streisand-Effekt" interpretiert. In seinem Video wirbt er zudem für eine Petition der Jungen Freiheit gegen ein mögliches AfD-Verbot, was seine politische Ausrichtung unterstreicht.

Originalbeitrag von Clownswelt

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