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BLOCKADEN GEGEN AFD-PARTEITAG: „Eine völlige Idiotie“ | Sara Wagenknecht fordert Duell mit Weidel
BSW-Gründerin Sarah Wagenknecht äußert sich im Interview zum AfD-Bundesparteitag in Erfurt, zu den Protesten gegen die Partei und zu möglichen politischen Schnittmengen mit der AfD. Sie kritisiert Versuche, den Parteitag zu verhindern, wirbt erneut für öffentliche Debatten mit AfD-Chefin Alice Weidel und erläutert die Positionen des BSW zu Demokratie, Energiepolitik, Bildung, Außenpolitik und möglichen Mehrheiten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Warum fordert Sarah Wagenknecht Debatten mit Alice Weidel? Nach Aussage Wagenknechts möchte das BSW öffentliche Wahlkampfduelle führen, um politische Unterschiede und Gemeinsamkeiten offen zu diskutieren. Sie erklärt zugleich, dass die AfD dieses Angebot abgelehnt habe.
Welche Gemeinsamkeiten sieht das BSW mit der AfD? Wagenknecht nennt unter anderem Positionen zur Energiepolitik, zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sowie zur Außenpolitik. Gleichzeitig betont sie erhebliche Unterschiede etwa in der Bildungs-, Gesellschafts- und Sicherheitspolitik.
Schließt das BSW eine Zusammenarbeit mit der AfD aus? Im Interview erklärt Wagenknecht, das BSW werde jedem Antrag zustimmen, den es inhaltlich für richtig hält – unabhängig davon, von welcher Partei er stammt. Über mögliche Regierungsbildungen äußert sie sich zurückhaltend und verweist auf inhaltliche Voraussetzungen.
Originalbeitrag von WELT Nachrichtensender


