LINKE

Antifa verschläft den Protest! AfD-Parteitag in Erfurt startet pünktlich dank genialem Polizei-Trick

Veröffentlicht am 4. Juli 20262 Min. Lesezeit412 Wörter

Die Antifa und das Bündnis „Widersetzen“ haben ihren großen Gegenprotest gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt komplett verschlafen – während die Polizei die Delegierten bereits ab 4 Uhr nachts mit massivem Aufgebot und Blaulicht-Konvoi in die Messehalle brachte, lagen die Gegendemonstranten ...

Video

Der Bundesparteitag der AfD in Erfurt hat am Morgen pünktlich begonnen, nachdem die Polizei in Thüringen den geplanten Gegenprotest des Bündnisses Widersetzen durch ein frühzeitiges Einbringen der Parteitagsdelegierten unterlaufen hatte. Nach Angaben des Videos begann die Polizei bereits gegen 2 Uhr nachts damit, Delegierte in die Messehalle zu bringen, während der angekündigte Gegenprotest erst für 5:30 Uhr vorgesehen war. Als die Demonstranten eintrafen, befanden sich demnach bereits über 500 Delegierte im Gebäude.

Die Delegierten wurden laut Bericht mit Polizeieskorten und teils in Streifenwagen mit Blaulicht zur Messehalle gebracht. Die Bundesautobahn 71, auf der Gegendemonstranten offenbar eine Blockade planten, sei zwei Stunden zuvor bereits vollständig gesperrt worden. Von den erwarteten rund 50.000 Gegendemonstranten sei am Morgen nach Einschätzung des Sprechers erst weniger als die Hälfte in Erfurt angekommen gewesen.

Vorfälle und Polizeieinsatz

Im Verlauf der Proteste kam es zu Auseinandersetzungen: Ein Reporter von Apollo News wurde nach Darstellung des Videos von Gegendemonstranten angegriffen, der Angriff sei durch Polizeikräfte unterbunden worden. Der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf nahm demnach in Begleitung von vier Personenschützern an einer der Demonstrationen teil. Die Spezialeinheit der Polizei, die Beweis- und Sicherungseinheit (BFE), sei von der Messehalle zu einem nahegelegenen IKEA-Markt verlegt worden, der aus Sicherheitsgründen freiwillig geschlossen habe.

Nach Angaben des Videos hielt die Bundespolizei zudem Spezialkräfte der GSG9 mit Hubschraubern am Flughafen Erfurt bereit, um im Bedarfsfall eine Evakuierung der Messehalle zu ermöglichen. Auf dem Dach der Messehallen seien Scharfschützen postiert gewesen. Das Bundeskriminalamt habe zudem die Einlasskontrollen für die Messehalle übernommen, was üblicherweise Aufgabe der Partei selbst sei. Es kam laut Bericht bereits vor 7 Uhr zu einem ersten Schlagstockeinsatz sowie zum Einsatz von Tränengas; verletzte Polizisten habe es bis zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben.

Einschätzung zum Verlauf

Der Kommentator bewertete den Polizeieinsatz als gelungen und lobte die Polizeiführung in Thüringen. Er äußerte die Einschätzung, ein derartiger reibungsloser Ablauf wäre in anderen Bundesländern wie Hamburg, Berlin oder Niedersachsen nicht möglich gewesen. Offen sei, wie sich die Lage im weiteren Verlauf des mehrtägigen Parteitags entwickle und ob die Gegenproteste an Zulauf gewinnen oder abebben. Bezug genommen wurde zudem auf eine Äußerung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der ein baldiges Zusammenbrechen der AfD erwarte.

Video-Beschreibung

Die Antifa und das Bündnis „Widersetzen“ haben ihren großen Gegenprotest gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt komplett verschlafen – während die Polizei die Delegierten bereits ab 4 Uhr nachts mit massivem Aufgebot und Blaulicht-Konvoi in die Messehalle brachte, lagen die Gegendemonstranten noch im Bett. Trotz später Blockaden und einiger gewalttätiger Szenen startete der Parteitag pünktlich mit über 500 Delegierten, die Polizei-Strategie ging voll auf.

Originalbeitrag von Politik mit Kopf

TeilenXWhatsAppFacebookLinkedIn

Ähnliche Artikel

Erfurt: Ihr Hass kennt keine Grenzen mehr

Erfurt: Ihr Hass kennt keine Grenzen mehr

Völlig verstrahlt berichten Katrin Göring-Eckardt, Luisa Neubauer und Co. von Erfurt als „friedliches Wochenende der Liebe“ – als hätte es die Angriffe auf Journalisten von Apollo News nicht gegeben. Doch Verblendung schützt nicht vor Verantwortung, kommentiert Larissa Fußer.

6. Juli 20262 Min. Lesezeit