LINKE

Weidel bei NIUS „Diese Regierung führt das Land in den Staatsbankrott“

Veröffentlicht am 7. Mai 20262 Min. Lesezeit468 Wörter

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat in einem Interview scharfe Kritik an der aktuellen Bundesregierung und der deutschen Finanzpolitik geübt. Sie warnte vor einer dramatischen Verschlechterung der Staatsfinanzen und sprach von einer drohenden Staatsinsolvenz. Weidel verwies dabei auf die ...

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat in einem Interview scharfe Kritik an der aktuellen Bundesregierung und der deutschen Finanzpolitik geübt. Sie warnte vor einer dramatischen Verschlechterung der Staatsfinanzen und sprach von einer drohenden Staatsinsolvenz. Weidel verwies dabei auf die wachsende Zinslast, Sonderschulden und strukturelle Haushaltsdefizite, die ihrer Ansicht nach künftige Generationen stark belasten werden.

Neben der Kritik an der Ampel-Koalition richtete Weidel auch deutliche Worte an die Opposition. Sie bezweifelte die Regierungsfähigkeit von CDU-Chef Friedrich Merz und warf ihm vor, keine tragfähigen politischen Mehrheiten organisieren zu können. Gleichzeitig signalisierte die AfD-Politikerin Gesprächsbereitschaft ihrer Partei für sachpolitische Zusammenarbeit, falls andere Parteien dazu bereit seien.

Für die kommenden Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern äußerte sich Weidel optimistisch. Sie hält absolute Mehrheiten der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern für möglich. Solche Wahlerfolge könnten ihrer Einschätzung nach erheblichen Druck auf die etablierten Parteien ausüben und die politische Landschaft nachhaltig verändern.

Weidel skizzierte verschiedene Szenarien für die weitere politische Entwicklung in Deutschland, darunter mögliche Minderheitsregierungen oder vorgezogene Neuwahlen. Die derzeitige politische Konstellation bezeichnete sie als instabil und nicht zukunftsfähig. Die Bundesregierung weist regelmäßig Vorwürfe einer drohenden Staatsinsolvenz zurück und verweist auf die grundsätzlich solide Finanzlage Deutschlands im internationalen Vergleich.

Video-Beschreibung

Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel war im NIUS Live Studio und nahm kein Blatt vor den Mund. In diesem ausführlichen Gespräch spricht sie über die dramatische Lage Deutschlands, die wachsenden Umfragewerte ihrer Partei und warum sie Friedrich Merz für schlicht nicht regierungsfähig hält.

Weidel zeichnet ein düsteres Bild der deutschen Staatsfinanzen: Insolvenzverschleppung, explodierende Zinslast, ein Haushalt auf Kante genäht und Sonderschulden, die kommende Generationen noch Jahrzehnte belasten werden. Ihr Urteil ist unmissverständlich: „Dieser Staat ist eigentlich bankrott."

Dabei richtet sie ihren Blick nicht nur auf die aktuelle Regierung, sondern auch auf CDU-Chef Friedrich Merz, dem sie jede Fähigkeit abspricht, tragfähige Mehrheiten zu organisieren. „Das ist die einzige Wende, die Friedrich Merz nicht hinbekommt", sagt sie – und meint damit eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD.

Doch was kommt als nächstes? Weidel skizziert verschiedene Szenarien für die politische Zukunft Deutschlands – von einer möglichen Minderheitsregierung bis hin zu Neuwahlen. Dabei macht sie deutlich: An der AfD soll es nicht scheitern. Die Partei sei jederzeit bereit, in Sachfragen zuzustimmen und die Hand zu reichen, wenn die Politik stimmt.

Besonders aufhorchen lässt ihre Einschätzung zu den bevorstehenden Landtagswahlen im Osten. Weidel hält absolute Mehrheiten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern für realistisch. Und sie ist überzeugt: Wenn das eintritt, wird der innerparteiliche Druck auf CDU und SPD so groß, dass die aktuelle Koalition nicht mehr zu halten ist.

Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, NIUS-Reporter Alexander Kissler und die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel mit Moderator Norbert Dobeleit über das Thema.

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Originalbeitrag von NIUS

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