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So hat der Spiegel mit der Deepfake-Lüge das Land getäuscht und Propaganda gemacht!

Veröffentlicht am 30. März 20263 Min. Lesezeit523 Wörter

Die Spiegel-Titelgeschichte über angebliche Deepfake-Pornografie von Christian Ulmen gegen seine Ex-Frau Collien Fernandes gilt inzwischen als widerlegt. Fernandes selbst relativierte ihre ursprünglichen Vorwürfe, während Justizministerin Stefanie Hubig den Fall zur Begründung ei

Video

Die Wochenzeitschrift Der Spiegel steht wegen ihrer Titelgeschichte über die Schauspielerin Collien Fernandes und ihren Ex-Mann Christian Ulmen in der Kritik. Die ursprüngliche Berichterstattung hatte den Eindruck erweckt, Ulmen habe mittels künstlicher Intelligenz erstellte pornografische Deepfake-Aufnahmen seiner damaligen Ehefrau im Internet verbreitet. Diese Darstellung ist nach Angaben mehrerer Medien inzwischen nicht mehr haltbar.

Collien Fernandes hatte in einem Instagram-Beitrag geschrieben, sie sei Opfer gefälschter Nacktfotos und Sexvideos geworden, die den Eindruck erweckt hätten, sie habe sich selbst gefilmt. Als Urheber benannte sie ihren Ex-Mann. Der Spiegel übernahm diese Vorwürfe unter dem Titel „Du hast mich virtuell vergewaltigt“ und stellte sie in den Kontext von Deepfake-Pornografie. Tagesschau und ZDF-Heute-Nachrichten griffen die Darstellung zunächst unkritisch auf, das ZDF veröffentlichte später eine Korrektur, die nach Einschätzung des Videobeitrags selbst fehlerhaft blieb.

Fernandes revidiert Aussagen

In späteren Interviews, unter anderem mit der Bild-Zeitung und in der Sendung „maischberger“ bei der ARD, äußerte sich Fernandes anders als zuvor. Sie erklärte, es sei letztlich unerheblich, ob die verschickten Nacktbilder mittels künstlicher Intelligenz erzeugt oder Aufnahmen anderer Frauen, etwa Pornodarstellerinnen, gewesen seien. Damit widersprach sie dem zentralen Deepfake-Vorwurf, auf dem die ursprüngliche Spiegel-Geschichte beruhte. Der Rechtsanwalt von Christian Ulmen, Christian Schertz, erklärte, sein Mandant habe zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Fernandes oder anderen Personen hergestellt oder verbreitet; entsprechende Darstellungen seien falsch.

Zeitliche Nähe zu Gesetzesvorhaben

Die Spiegel-Journalistin Juliane Löffler äußerte sich in einem im Beitrag zitierten Gespräch dazu, warum die Geschichte zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlicht wurde. Sie nannte zwei Gründe: eine im Dezember eingegangene Anzeige über Anwälte von Fernandes auf Mallorca sowie die Kenntnis, dass Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) ein digitales Gewaltschutzgesetz plane. Man habe die Ministerin daher zu ihren Plänen befragt.

Hubig hatte sich in der ARD-Sendung „maischberger“ zu einer möglichen Verschärfung des Rechts gegen ehrverletzende Darstellungen geäußert. Sie erklärte, es gehe nicht darum, die Meinungsfreiheit im Netz einzuschränken, sondern darum, tatsächlich strafbare, ehrverletzende und erniedrigende Inhalte unter Strafe zu stellen, wobei Ausnahmen etwa für Kunst und Wissenschaft vorgesehen seien. Kritiker werten die geplante Regelung als Eingriff in die Meinungsfreiheit, da sie im Grundsatz von einem Verbot mit möglichen Ausnahmen ausgehe statt umgekehrt.

Video-Beschreibung

Der Spiegel hat Christian Ulmen auf seinem Titel zum Vergewaltiger gemacht. Inzwischen sind fünf zentrale Vorwürfe der Geschichte zusammengebrochen. Die Spiegel-Journalistin selbst hat zugegeben: Die Geschichte war auf ein Gesetz von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig abgestimmt. Kein Journalismus. Politische Propaganda.

Was ich Ihnen heute zeige: Wie der Deepfake-Vorwurf erfunden wurde. Wie die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellte, weil Fernandes nicht kooperierte. Wie das spanische Gericht das Verfahren aussetzt. Und wie Hubig daraus ein Gesetz baut, das jeden bestrafen soll, der Politiker mit Satire und Karikatur „ehrverletzt“.

📊 In diesem Video:

👉 Spiegel-Autorin Löffler gibt zu: Geschichte auf Hubig-Gesetz abgestimmt

👉 Collien Fernandes bestätigt gegenüber NIUS: Keine Deepfakes von Ulmen

👉 Staatsanwaltschaft Itzehoe: Verfahren eingestellt, weil Fernandes nicht kooperierte

👉 Spanisches Verfahren ausgesetzt: Fernandes gab notarielle Erklärung nicht ab

👉 Spiegel verschweigt: Fernandes selbst wurde auf Mallorca festgenommen

👉 Hubigs Gesetz: Was es wirklich bedeutet – und warum es uns alle betrifft

👉 Spiegel über Julian Reichelt: „Lügen benutzen ist erlaubt, um ein Ziel zu erreichen“

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