An einer Schule in Deutschland ist es zu Kontroversen um Inhalte einer Projektwoche gekommen, die sich mit sexueller Vielfalt beschäftigte. Nach Angaben von Eltern wurden den Schülern der 9. Klasse dabei auch pornographische Inhalte gezeigt. Die örtliche Polizei hat mittlerweile Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.
Die Projektwoche wurde von externen Referenten durchgeführt, die sich als non-binäre Personen bezeichneten und Aufklärungsarbeit zu LGBTQ-Themen leisten. Dabei sollen den Jugendlichen verschiedene Materialien präsentiert worden sein, deren Angemessenheit für den Schulkontext nun in Frage gestellt wird. Mehrere Eltern wandten sich nach der Veranstaltung an die Schulleitung und später an die Behörden.
Die Schule rechtfertigt das Projekt als Teil der vorgeschriebenen Sexualerziehung und betont, dass es darum gegangen sei, Toleranz und Verständnis für sexuelle Vielfalt zu fördern. Man habe auf qualifizierte externe Fachkräfte gesetzt, um den Schülern einen offenen Umgang mit dem Thema zu ermöglichen. Die Inhalte seien altersgerecht ausgewählt worden.
Kritiker wenden ein, dass pornographische Darstellungen in keinem Fall in den schulischen Rahmen gehörten und die Grenzen der Sexualerziehung überschritten worden seien. Sie fordern eine Überprüfung der verwendeten Materialien und eine stärkere Kontrolle externer Bildungsangebote. Die Ermittlungen der Polizei sollen nun klären, ob strafrechtlich relevante Verstöße vorliegen.
Originalbeitrag von Morgenstern NEWS


