Jan Böhmermann hat in seiner Sendung "Neo Magazin Royale" auf Aussagen von Johannes Strate, dem Frontmann der Band Revolverheld, reagiert und dabei eine humoristische Gegendarstellung zur gemeinsamen Vergangenheit der beiden präsentiert. Strate hatte in einem Interview mit Spiegel TV über eine frühere Jugendfreundschaft und gemeinsame Zeit in einer Schulband gesprochen, wobei er erwähnte, dass sich die Zusammenarbeit aufgrund musikalischer Differenzen und Böhmermanns angeblich komplizierter Freundin zerschlagen habe.
Böhmermann widersprach dieser Darstellung vehement und korrigierte, dass nicht er, sondern Strate damals die komplizierte Freundin gehabt habe. Als vermeintlichen Beweis für seine Version der Ereignisse präsentierte der Moderator ein nachgestelltes Video, das die damalige Bandsituation im Jugendfreizeitheim Bremen-Aumund zeigen soll. In der Szene werden die unterschiedlichen musikalischen Vorstellungen der Bandmitglieder thematisiert.
Das Video zeigt, wie Böhmermann als Teenager eigene Songs schreiben möchte, während die anderen Bandmitglieder Coverversionen bevorzugen. Besonders kontrovers wird in der Darstellung die Diskussion um den Bandnamen "11. September 2001", den Böhmermann vorgeschlagen haben soll. Die anderen Musiker lehnen diesen Namen ab und schlagen Alternativen wie "Die Chefpistolen" oder "Heroes" vor.
Der Sketch gipfelt darin, dass Böhmermann aus der Band ausgeschlossen wird und daraufhin wütend das Proberaum verlässt. Dabei prophezeit er den anderen Bandmitgliedern eine erfolglose Zukunft und kündigt an, selbst zum Radio zu gehen und eine Talkshow zu moderieren. Diese satirische Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit dient Böhmermann als humorvolle Antwort auf Strates öffentliche Aussagen über ihre frühere Zusammenarbeit.
Originalbeitrag von ZDF MAGAZIN ROYALE
