
Der Moderator Julian Reichelt hat in seiner Sendung „Achtung, Reichelt!“ auf NIUS mehrere aktuelle Gewalttaten in Deutschland thematisiert und Bundeskanzler Friedrich Merz sowie deutsche Medien kritisiert. Ausgangspunkt der Sendung ist eine Äußerung von Merz aus einem Video, das die CDU am 05.09.2025 veröffentlichte. Darin sagt der Bundeskanzler, die Migrationspolitik der Bundesregierung sei „richtig gut gelungen“, da die Zahl illegaler Migranten in den ersten vier Regierungsmonaten gesunken sei.
Reichelt stellt dieser Aussage eine Reihe von Gewaltdelikten der vergangenen Tage gegenüber, die er als Beleg für ein Kontrollversagen bei der Migrationspolitik wertet. Genannt werden unter anderem ein Überfall auf zwei Elfjährige auf einem Spielplatz in Dortmund, die tödliche Messerattacke auf eine Frau in Magdeburg, ein Angriff mehrerer Personen mit Messern auf zwei Männer nahe dem Alexanderplatz in Berlin sowie ein Vorfall, bei dem ein Vater Mitarbeiter einer Kindertagesstätte bedroht haben soll. Zudem verweist er auf eine Polizeimeldung aus Berlin-Mitte, wonach ein 15-Jähriger von einer Gruppe überfallen, verletzt und ausgeraubt wurde.
Kritik an Medienberichterstattung
Ein weiterer Schwerpunkt der Sendung ist der Fall der 16-jährigen Liana K., die nach Angaben Reichelts von einem abgelehnten Asylbewerber am Bahnhof Friedland getötet wurde. Er wirft öffentlich-rechtlichen Sendern wie ARD und ZDF vor, über den Fall nicht ausreichend berichtet zu haben, und kritisiert einen Kommentar der Tagesschau-Journalistin Angelika Henkel, in dem diese ein Behördenversagen im Fall Liana K. verneint. In der Sendung wird zudem die Mutter des Opfers zitiert, die eine lebenslange Haftstrafe für den Täter fordert und kritisiert, dass Gewalttaten häufig mit dem Verweis auf psychische Erkrankungen ohne Konsequenzen blieben.
Parallel dazu zieht Reichelt einen Vergleich zum Tod der Ukrainerin Irina Zarutska, die nach eigenen Angaben Ende August in Charlotte, North Carolina (USA), von einem vorbestraften Mann in einem Zug erstochen wurde. Er kritisiert, dass dieser Fall in deutschen Medien kaum Beachtung gefunden habe, obwohl zahlreiche Nutzer sozialer Netzwerke sich zuvor mit der Ukraine solidarisiert hätten.
Rückblick auf Black-Lives-Matter-Proteste
Im Zusammenhang mit dem fünften Jahrestag des Todes von George Floyd in den USA erinnert die Sendung an die damaligen Black-Lives-Matter-Demonstrationen, auch in Berlin. Reichelt kritisiert dabei, dass diese Versammlungen während der Corona-Pandemie in Deutschland zugelassen worden seien, während gleichzeitig Proteste gegen Corona-Maßnahmen eingeschränkt oder aufgelöst wurden. Er wirft den Organisatoren und Teilnehmern der damaligen Proteste vor, mit zweierlei Maß zu messen, wenn es um die öffentliche Anteilnahme an Gewaltverbrechen gehe.
Video-Beschreibung
Es ist ziemlich genau fünf Jahre her, dass der schwerst vorbestrafte Gewaltverbrecher und verurteilte Räuber George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben kam.
Es war die Geburtsstunde der Bewegung „Black Lives Matter“ – und mit ihr der geflügelten Medienlüge „hauptsächlich friedlich“ für gewalttätige Demonstrationen, bei denen ganze Straßenzüge abbrannten und unzählige Geschäfte geplündert wurden.
Wenn in Deutschland und im Westen dagegen mittlerweile täglich Menschen von Migranten und Kriminellen abgestochen und ermordet werden, schweigen gerade diese Medien. Wie groß das Ausmaß dieses Schweigens ist und was der Bundeskanzler zur Migrationspolitik im Angesicht tagtäglicher Horror- und Gewaltmeldungen zu sagen hat, erfahren Sie in dieser Folge „Achtung, Reichelt!“.
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Originalbeitrag von Achtung, Reichelt!


