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Kebekus ist zurück & wütend! F*tzen-Lied für Collien Fernandes, bitte 18,36€

Veröffentlicht am 12. April 20262 Min. Lesezeit409 Wörter

Die Komikerin Carolin Kebekus hat sich in ihrer WDR-Show mit dem Thema Wut auseinandergesetzt und dabei auch auf aktuelle gesellschaftliche Diskussionen Bezug genommen. In der Sendung thematisierte sie verschiedene Aspekte des Umgangs mit Ärger und emotionalen Reaktionen in der öffentlichen Debatte.

Video

Die Fernsehmoderatorin Carolin Kebekus hat mit der neuesten Ausgabe ihrer ARD-Sendung „Die Carolin Kebekus Show“ eine öffentliche Debatte über den Umgang mit Vorwürfen sexualisierter Gewalt ausgelöst. Anlass ist der Fall der Journalistin Collien Ulmen-Fernandes, die öffentlich gemacht hatte, ihr Ex-Mann Christian Ulmen habe unter ihrem Namen gefälschte Profile in sozialen Netzwerken erstellt und damit erotische Chats mit Männern aus ihrem Umfeld geführt. In der Sendung äußerte sich Kebekus dazu und ließ zusammen mit weiteren Künstlerinnen einen Rap-Song mit dem Titel „Wut“ aufführen, der sich kritisch mit männlicher Gewalt gegen Frauen auseinandersetzt.

In einem Video wird der Umgang der Sendung mit dem Thema kritisiert. Der Sprecher wirft Kebekus und den Medien vor, sich erst dann für den Fall interessiert zu haben, als mit Christian Ulmen ein prominenter, öffentlich bekannter Name als mutmaßlicher Täter genannt wurde. Zuvor sei der Fall jahrelang kaum Beachtung gefunden, obwohl die Vorwürfe bereits länger bekannt gewesen seien. Kritisiert wird zudem, dass Kebekus und Ulmen-Fernandes bis kurz vor der öffentlichen Bekanntgabe der Vorwürfe gemeinsam in einer Werbekampagne aufgetreten seien.

Kritik an Auswahl der Fälle

Der Sprecher argumentiert, Medien und Öffentlichkeit würden nur dann intensiv über Übergriffe gegen Frauen berichten, wenn ein besonders prominenter oder auffälliger Fall vorliege. Die überwiegende Mehrheit der jährlich hunderttausendfachen Übergriffe komme dagegen nicht einmal zur Anzeige, geschweige denn zu einer Verurteilung. Als Vergleich wird angeführt, dass mutmaßliche Missbrauchsfälle mit anderem Täterprofil, etwa in Jugendzentren, öffentlich deutlich weniger Aufmerksamkeit erhalten würden.

Weiter wird der in der Sendung präsentierte Song „Wut“ inhaltlich kommentiert, der Aussagen zu Ängsten von Frauen im Alltag – etwa auf dem Heimweg – enthält. Der Sprecher hinterfragt kritisch, wovor genau Frauen in diesem Zusammenhang Angst hätten, und wirft der Debatte vor, bestimmte Tätergruppen bewusst auszusparen. Zudem wird der Rundfunkbeitrag angesprochen, mit dem die ARD-Sendung finanziert wird.

Die in der Sendung aufgetretene Rapperin Ebow sowie weitere beteiligte Künstlerinnen werden im Zusammenhang mit dem Song genannt. Die ARD-Sendung selbst nahm laut Angaben in sozialen Netzwerken für sich in Anspruch, mit dem Beitrag wiederkehrende Muster in der öffentlichen Debatte nach mutmaßlichen Übergriffen aufzeigen zu wollen.

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Originalbeitrag von Morgenstern NEWS

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