LINKE

Gloria von Thurn und Taxis über staatliche Umerziehung

Veröffentlicht am 3. April 20251 Min. Lesezeit281 Wörter

Im Interview mit Julian Reichelt spricht Gloria von Thurn und Taxis über die Verwendung von 80 Milliarden Euro für staatliche Umerziehungsprogramme und ideologische Beeinflussung der Gesellschaft.

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis hat anlässlich der Bundestagswahl eine scharfe Kritik an der scheidenden Ampelregierung geäußert und diese als "absolute Faszination" bezeichnet, wie man ein ganzes Land "in den kollektiven Wahnsinn treiben kann". In einem Interview verglich sie die vergangenen drei Jahre mit historischen Beispielen von Propaganda und Massenbeeinflussung. Besonders kritisierte sie die Macht der Medien, die ihrer Ansicht nach dem Volk "alles Mögliche aufschwatzen" könnten.

Die Fürstin rechnete vor, dass in den letzten zehn Jahren über 80 Milliarden Euro für öffentlich-rechtliche Medien ausgegeben wurden, was sie als "staatliche Umerziehung" bezeichnete. Zu den prägenden Figuren der Ampelregierung zählte sie insbesondere Wirtschaftsminister Robert Habeck, der ihrer Meinung nach als derjenige in die Geschichte eingehen werde, der Deutschland wirtschaftlich "zu Grabe getragen" habe. Sie warf den Grünen vor, erfolgreich die Deindustrialisierung vorangetrieben und die deutsche Autoindustrie sowie die Atomkraft zerstört zu haben.

Thurn und Taxis zog Parallelen zwischen dem heutigen Deutschland und sozialistischen Systemen, die sie in ihrer Jugend in Ostdeutschland und Ungarn beobachtet hatte. Der entscheidende Unterschied sei jedoch, dass die Menschen damals ihre Regierung als Zwangsregierung empfunden hätten, während die Deutschen heute dem "Sozialismus" mit Zustimmung begegnet seien. Sie sprach vom "Stockholm-Syndrom" der deutschen Bevölkerung gegenüber ihrer politischen Führung.

Mit Blick auf eine mögliche Fortsetzung der rot-grünen Politik unter Friedrich Merz zeigte sich die Fürstin pessimistisch. Sie bezweifelte, dass Merz die Grünen und die SPD erfolgreich "umerziehen" könne und prophezeite weitere schwierige Jahre. Gleichzeitig lobte sie die AfD-Politiker als "Patrioten", die trotz gesellschaftlicher Ächtung für Deutschland einstehen würden. Zum Schluss äußerte sie sich positiv über die Rede von US-Vizepräsident JD Vance in München, der mehr Meinungsfreiheit in Deutschland gefordert und die deutsche Migrationspolitik kritisiert hatte.

Originalbeitrag von Achtung, Reichelt!

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