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Frankreich in Flammen: „Der europäische Bürgerkrieg ist da“

Veröffentlicht am 19. Oktober 20262 Min. Lesezeit327 Wörter

In Frankreich ist es in mehreren Großstädten zu schweren Ausschreitungen gekommen, bei denen Rathäuser in Brand gesteckt und Geschäfte geplündert wurden. Betroffen waren unter anderem Paris, Lyon, Marseille, Limoges und Bordeaux, wo es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und de

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In Frankreich ist es in mehreren Großstädten zu schweren Ausschreitungen gekommen, bei denen Rathäuser in Brand gesteckt und Geschäfte geplündert wurden.

Betroffen waren unter anderem Paris, Lyon, Marseille, Limoges und Bordeaux, wo es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und der Polizei kam. In Limoges brannte das rund 150 Jahre alte Rathaus.

Nach vorläufigen Angaben wurden etwa 2.500 Menschen festgenommen, mehr als 1.000 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute wurden bei den Einsätzen verletzt.

Präsident Emmanuel Macron kündigte in einer Fernsehansprache an, die für die Gewalt Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Aus den USA äußerten sich der künftige Präsident Donald Trump und Vizepräsident JD Vance zu den Vorfällen. Trump forderte eine Schließung der Grenzen, Vance machte die Migrationspolitik für die Entwicklung verantwortlich.

Das deutsche Auswärtige Amt sprach im Zusammenhang mit den Ausschreitungen eine Reisewarnung für Frankreich aus.

In einer Diskussionsrunde bei NIUS ordneten Alexander Kissler, Julian Reichelt, Pauline Voss und Waldemar Hartmann die Ereignisse ein. Reichelt vertrat die Auffassung, es handle sich nicht mehr um gewöhnliche Proteste.

In der Runde wurde zudem die Frage diskutiert, inwieweit der französische Staat die Lage noch unter Kontrolle habe und ob vergleichbare Entwicklungen auch in Deutschland möglich seien.

Video-Beschreibung

Brennende Rathäuser, geplünderte Geschäfte, Straßenschlachten mit der Polizei: Frankreich erlebt Ausschreitungen historischen Ausmaßes. In Paris, Lyon, Marseille, Limoges und Bordeaux eskaliert die Gewalt.

In Limoges geht das fast 150 Jahre alte Rathaus in Flammen auf. Die vorläufige Bilanz: rund 2.500 Festnahmen und mehr als 1.000 verletzte Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute. 🔥

Präsident Macron kündigt in einer Fernsehansprache an, die Gewalttäter zur Rechenschaft zu ziehen. Aus den USA kommen deutliche Worte: Donald Trump fordert, die Grenzen zu schließen, und Vizepräsident JD Vance macht die Migrationspolitik verantwortlich. Noch während der Sendung kommt die Meldung, dass das Auswärtige Amt von Reisen nach Frankreich abrät. Für Julian Reichelt ist klar: Das sind längst keine Proteste mehr. Wie konnte die Lage so eskalieren? Ist der französische Staat noch Herr der Lage? Und droht Deutschland ein ähnliches Szenario?

Originalbeitrag von NIUS

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