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Faeser lacht bei Vorstellung der Kriminalstatistik

Veröffentlicht am 3. April 20252 Min. Lesezeit378 Wörter

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zeigt bei der Präsentation der Kriminalstatistik eine unangemessene Reaktion auf steigende Zahlen zu Vergewaltigungen und Messergewalt. Kritische Einordnung durch Julian Reichelt.

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Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat am 2. April 2025 gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamts, Holger Münch, die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2024 vorgestellt.

Die Statistik weist im Vergleich zum Jahr 2019 deutliche Anstiege in mehreren Deliktbereichen aus. Sexualstraftaten stiegen demnach um 32,6 Prozent, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall einschließlich Todesfolge um 41,3 Prozent. Die Gewaltkriminalität insgesamt nahm um 20 Prozent zu, Raubdelikte um 19,8 Prozent und gefährliche beziehungsweise schwere Körperverletzung um 18,9 Prozent. Nach Angaben aus der Statistik ist rund jeder zweite Räuber und annähernd jeder zweite Tatverdächtige bei Tötungsdelikten in Deutschland ausländischer Staatsangehörigkeit.

Kritik an Erklärungen der Ministerin

Der NIUS-Moderator Julian Reichelt kritisierte in seinem Format "Achtung, Reichelt!" den Auftritt von Faeser und Münch bei der Vorstellung der Zahlen und warf ihnen vor, mit unzureichenden Erklärungen von der eigentlichen Ursache der gestiegenen Kriminalität abzulenken. Als Beispiele nannte er den Verweis auf eine höhere Anzeigebereitschaft bei nichtdeutschen Tatverdächtigen, den Hinweis auf psychische und soziale Belastungen durch Kriegserfahrungen und beengte Unterbringungssituationen sowie den Verweis auf eine emotional geführte Migrationsdebatte als belastenden Faktor für Betroffene.

Faeser hatte in einem Interview zudem argumentiert, unter den Herkunftsländern mit auffälligen Zahlen befänden sich etwa die Ukraine und Syrien, in denen die Lage durch Krieg beziehungsweise schwierige Bedingungen geprägt sei, weshalb ein undifferenzierter Blick auf die Statistik nicht angemessen sei. BKA-Chef Münch hatte zudem auf eine allgemein höhere Kriminalitätsbelastung bei jungen Männern unabhängig von der Staatsangehörigkeit verwiesen.

Reichelt warf öffentlich-rechtlichen Sendern wie der ARD-"Tagesschau" vor, diese Erklärungsansätze unkritisch zu übernehmen und dadurch eine "Propagandalinie" der Bundesregierung zu verbreiten. Er sprach sich in seinem Beitrag dafür aus, den Anstieg der Kriminalität in direkten Zusammenhang mit irregulärer Migration zu bringen, und äußerte, allein die AfD sei bereit, diesen aus seiner Sicht bestehenden Missstand zu beenden. Andere Parteien warf er vor, bei diesem Thema versagt zu haben.

Rückgang bei Drogendelikten

Als einen rückläufigen Bereich nannte die Statistik die Zahl der Drogendelikte, was laut Beitrag auf die von der vorherigen Bundesregierung beschlossene Teil-Legalisierung von Cannabis zurückgeführt wurde. Zudem wurde in der Sendung auf eine Zahl von rund 13.000 Angriffen auf Polizeibeamte durch ausländische Tatverdächtige im Jahr 2024 verwiesen. Im Beitrag wurde außerdem eine Liste mit Vornamen von als "deutsch" erfassten Tatverdächtigen aus der Silvesternacht in Berlin gezeigt, um auf mögliche Unschärfen bei der Zuordnung von Staatsangehörigkeiten in der Statistik hinzuweisen.

Originalbeitrag von Achtung, Reichelt!

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