
In einer Wohnsiedlung in Mockrehna, einem Ort in Nordsachsen, beklagen langjährige Anwohner nach eigenen Angaben zunehmend belastende Lebensbedingungen. In einem Beitrag des Deutschland Kurier schildern mehrere Bewohner sowie ein Hausmeister der Siedlung Probleme mit Verschmutzung, Lärm und Vandalismus, die sie auf einen hohen Anteil zugezogener ausländischer Familien zurückführen.
Nach Darstellung der Befragten habe sich die Situation in der Siedlung seit den Jahren 2015 bis 2017 deutlich verschlechtert. Anwohner berichten von Verunreinigungen durch Kinder unter Balkonen, einer Kakerlakenplage in Wohnungen sowie anhaltendem Lärm bis in die Nacht, insbesondere in den Sommermonaten. Zudem sei Vandalismus an Bäumen, Grünflächen und Gebäudeteilen ein wiederkehrendes Problem. Ein Anwohner berichtet zudem von einem Vorfall, bei dem ein Mann in einem Supermarkt einer Kassiererin ins Gesicht gespuckt haben soll, nachdem er den zu zahlenden Betrag nicht habe aufbringen können.
Anwohner sehen sich machtlos
Mehrere der befragten Bewohner äußern das Gefühl, in ihrem eigenen Wohnumfeld nicht mehr gehört zu werden und keinen Einfluss auf die Situation zu haben. Die Polizei sei zwar täglich mit Streifen präsent, könne die Lage aber nach Einschätzung der Anwohner nicht grundlegend ändern. Einige Bewohner erwägen laut eigener Aussage einen Wegzug, sehen sich aufgrund ihres Alters und ihres Wohneigentums jedoch daran gehindert. Der Wert von Eigentumswohnungen in der Siedlung sei nach ihrer Einschätzung gesunken.
Politische Einordnung im Beitrag
Im Beitrag äußern sich auch der sächsische Landtagsabgeordnete Ferdinand Wiedeburg sowie der Bundestagsabgeordnete René Bochmann zu der Situation. Sie kritisieren, dass Zuwanderer sich aus ihrer Sicht nicht ausreichend an geltende Regeln und Gesetze anpassten und dadurch die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung beeinträchtigt werde. Zugleich betonen sie, dass Arbeitskräfte grundsätzlich benötigt würden, fordern aber eine Anpassung an bestehende gesellschaftliche Normen als Voraussetzung. Eine Einordnung oder Stellungnahme der Kommune, der zuständigen Behörden oder der betroffenen Zuwandererfamilien enthält der Beitrag nicht.
Originalbeitrag von Deutschland Kurier


