
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2023 äußerte sich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf Englisch zu internationalen Themen, unter anderem zu einer möglichen langfristigen Sicherheit der Ukraine im Falle eines Verbleibs von Wladimir Putin an der russischen Staatsspitze. In dem Gespräch mit Roula Khalaf, Chefredakteurin der Financial Times, erklärte Baerbock, eine dauerhafte Sicherheit sei nicht gegeben, sollte Putin sich nicht grundlegend („360 Grad“) ändern. Die Aufnahmen der Konferenz wurden ursprünglich von BR24 veröffentlicht.
In dem ausgewerteten Videomaterial werden mehrere kurze Ausschnitte von Baerbocks englischsprachigen Redebeiträgen gezeigt, unter anderem zu Themen wie der Situation in afrikanischen Ländern und einem Verweis auf einen „Hoffnungsschimmer“ („a beacon of hope“). Ergänzend wird Baerbocks Lebenslauf eingeblendet: Geboren am 15. Dezember 1980 in Hannover, absolvierte sie ihr Abitur, studierte Politikwissenschaft mit Vordiplom an der Universität Hamburg sowie Völkerrecht mit einem Master of Laws (LL.M.) an der London School of Economics and Political Science. Sie war zudem Mitarbeiterin und Büroleiterin der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter sowie Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik in der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Eine Zulassung zur Promotion an der Freien Universität Berlin wurde laut den eingeblendeten Angaben nicht abgeschlossen.
Im Video wird Baerbocks Englisch kommentiert und in Zusammenhang mit ihrer akademischen Laufbahn sowie ihrer nicht abgeschlossenen Promotion gebracht. Dabei wird auch die fehlende Veröffentlichung einer möglichen Abschlussarbeit thematisiert. Als Gegenbeispiel wird auf Kenia verwiesen, wo vor Ort Lösungsansätze für Transformationsprojekte entwickelt würden.
Originalbeitrag von Politik & Co


