Vorgelesen von einer synthetischen Stimme, etwa 1 Min.

Der US-amerikanische Musiker Tom MacDonald hat mit „Man In The Sky“ ein neues Lied veröffentlicht, das sich textlich mit gesellschaftskritischen Themen auseinandersetzt. Darin beschreibt er verschiedene Autoritäts- und Machtfiguren, denen er misstraut, darunter Vertreter aus Medien, Pharmaindustrie, Bankenwesen, Justiz, Bildungssystem und Technologiebranche.
Im Songtext werden unter anderem Nachrichtensprecher, Ärzte, Bankangestellte, Richter, Lehrer sowie ein nicht näher benannter „Mann mit Blutlinie, dem die ganze Welt gehört“ thematisiert. MacDonald wirft diesen Figuren vor, Informationen zu verzerren, wirtschaftliche Abhängigkeiten auszunutzen oder Kontrolle über das Leben anderer Menschen auszuüben. Auch die Überwachung durch Mobiltelefone und die Kontrolle von Informationen im Internet kommen im Lied vor.
Als Gegenpol zu diesen irdischen Machtstrukturen setzt der Künstler die Vorstellung eines „Mannes im Himmel“, der über die Menschen wache. Diese religiös geprägte Zeile zieht sich als wiederkehrendes Motiv durch den Song und wird mit der Hoffnung verknüpft, gemeinsam mit einer geliebten Person schwierige Zeiten zu überstehen. Der Text verbindet damit gesellschaftskritische Beobachtungen mit einer persönlichen, zwischenmenschlichen Botschaft des Zusammenhalts.
Das Musikvideo beschränkt sich auf die Darstellung des Liedtextes, es enthält keine weiteren inhaltlichen Aussagen oder Interviews. Tom MacDonald ist für Musik bekannt, die sich mit politischen und gesellschaftlichen Streitthemen befasst und häufig Kontroversen auslöst.
Originalbeitrag von Tom MacDonald


