
Der Musiker Estéban Cortez veröffentlicht unter dem Titel „Einmann“ ein satirisches Lied, das sich in Liedform kritisch mit Gewalttaten durch männliche Migranten und dem Umgang von Politik und Justiz mit solchen Fällen auseinandersetzt.
In dem Song werden in mehreren Strophen fiktive oder verallgemeinerte Szenen beschrieben, in denen ein Mann nach seiner Ankunft in Deutschland an Gewalttaten wie Messerangriffen und Tötungsdelikten beteiligt ist. Cortez thematisiert dabei wiederkehrend die Frage, warum vermeintlich immer wieder Männer für solche Taten verantwortlich seien, und beantwortet sie im Refrain zynisch mit der Zeile, ein Mann tue es, „weil er kann“.
Der Text nimmt zudem Bezug auf gerichtliche Verfahren, in denen Angeklagte für schuldunfähig oder psychisch krank erklärt werden, sowie auf Demonstrationen, die im Lied als Reaktion auf solche Vorfälle dargestellt werden. Die Politik wird in dem Song als hilflos oder untätig gegenüber diesen Entwicklungen beschrieben. Cortez verwendet dabei pointierte, überspitzte Formulierungen, um mutmaßliches Versagen von Behörden und Justiz im Umgang mit Gewalt- und Messerdelikten zu kritisieren.
Das Video enthält keine weiteren Kontextinformationen zu konkreten, realen Einzelfällen; die im Liedtext geschilderten Ereignisse bleiben allgemein gehalten und sind als künstlerisch-satirische Zuspitzung zu verstehen.
Originalbeitrag von Estéban Cortez


