Ein satirisches Lied des Künstlers Estéban Cortez mit dem Titel "Einmann" sorgt derzeit für Aufmerksamkeit in den sozialen Medien. Das Werk thematisiert auf provokante Weise die deutsche Migrationspolitik und deren gesellschaftliche Auswirkungen. Der Text beschreibt in drei Strophen die fiktive Geschichte eines Mannes, der über das Meer nach Deutschland gelangt.
In der ersten Strophe wird die Ankunft des Protagonisten geschildert, der mit einem Boot die Überfahrt meistert und mit "Rakete und Sonnenbrand" ins "gelobte Land" gelangt. Cortez spielt hier auf die Kosten der Aufnahme an und deutet bereits problematisches Verhalten gegenüber Frauen an. Der wiederkehrende Refrain "weil er kann" suggeriert eine fehlende rechtliche Handhabe gegen entsprechende Handlungen.
Die zweite Strophe eskaliert die Darstellung weiter und beschreibt eine nächtliche Ankunft, bei der die Polizei bereits wartet. Hier werden schwerwiegendere Straftaten angedeutet, die der Künstler metaphorisch als "Stichprobe seiner Messerkunst" bezeichnet. Trotz der Schwere der angedeuteten Taten wird eine Abschiebung als unmöglich dargestellt.
In der dritten und letzten Strophe wird das Szenario auf die Spitze getrieben. Cortez beschreibt einen Protagonisten, der "mit andalena Erin geflogen" wird und dessen kulturelle Unvereinbarkeit zu weiteren Straftaten führt. Besonders kritisiert wird dabei die Rechtsprechung, die psychische Krankheit statt Schuld attestiert. Das Lied endet mit einer pessimistischen Prognose über die Zukunft Deutschlands und stellt Demonstrationen "für Toleranz" als unzureichende Antwort auf die beschriebenen Probleme dar.
Originalbeitrag von Estéban Cortez