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Claudia Engelberger: Die Gedanken sind frei

Veröffentlicht am 3. April 20251 Min. Lesezeit213 Wörter

Musikalische Interpretation des deutschen Freiheitsliedes 'Die Gedanken sind frei' in einer alternativen Version von Claudia Engelberger.

Claudia Engelberger hat in einem Video das deutsche Volkslied "Die Gedanken sind frei" gesungen und es als möglichen Mutmacher für die heutige Zeit bezeichnet. Das Lied, dessen Ursprung mindestens bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht und dessen Verfasser unbekannt ist, sei ihr in letzter Zeit häufiger in den Sinn gekommen.

In ihrer Darbietung singt Engelberger die klassischen Strophen des Liedes, die von der Unantastbarkeit der menschlichen Gedankenwelt handeln. Der Text betont, dass niemand Gedanken erraten oder kontrollieren kann - weder durch Gewalt noch durch Gefangenschaft. Die Zeilen "Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten" unterstreichen die Flüchtigkeit und Ungreifbarkeit des menschlichen Denkens.

Besonders die dritte Strophe, in der es heißt "Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker, das alles sind rein vergebliche Werke, denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei", verdeutlicht die Botschaft geistiger Freiheit selbst unter widrigsten Umständen. Das Lied vermittelt die Vorstellung, dass physische Beschränkungen die Gedankenwelt nicht einschränken können.

Nach ihrem Vortrag wendet sich Engelberger direkt an ihre Zuhörer und wünscht ihnen Mut "in diesen Zeiten des Umbruchs und des Aufwachens". Sie ermutigt ausdrücklich dazu, Fragen zu stellen und freie Gedanken zu haben, womit sie eine Verbindung zwischen der historischen Liedtradition und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen herstellt.

Originalbeitrag von Claudia Engelberger

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